Achtsamkeit im Arbeitsalltag - Teil 1

 

Stressbewältigung spielt im Arbeitsalltag von vielen eine enorm wichtige Rolle. Sei es ein Berg an Aufgaben, die man noch vor der Dead-Line zu bearbeiten hat, Stress mit dem Arbeitgeber oder Meinungsverschiedenheiten mit den Arbeitskollegen - oft gehen wir nicht so gelassen oder emphatisch an die Lösung dieser Probleme heran, wie wir vielleicht gerne möchten, denn gerade unter Stress neigt man ja dazu viel zu schnell und ohne Nachzudenken zu handeln oder Worte auszusprechen, die man vielleicht gar nicht so meinte (oder vielleicht sogar beides gleichzeitig). 

 

Achtsamkeit in deinen Alttag zu integrieren wird dir dabei helfen mehr Freude und Ruhe zu finden, deinen Stress zu reduzieren und schwierige Situationen gelassener und bewusster zu lösen…und das ohne großen Aufwand!

 

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Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit (engl.: mindfulness) lässt sich als „wacher“ Zustand beschreiben, in dem sich ein Mensch befinden kann. Wenn wir achtsam sind nehmen wir unsere Mitmenschen, unsere Umwelt und uns selbst bewusster wahr. 

So hilft dir Achtsamkeit z.B. dabei tiefsitzende unbewusste Reiz-Reaktionsmuster zu erkennen und zu stoppen oder auszulösen.

 

Man ist in der Lage seine inneren und äußeren Erfahrungen objektiv zu betrachten und sie besser zu verstehen. Es fällt jeder/jedem dadurch einfacher eine gewisse Stressresistenz aufzubauen, die einem hilft den Alltag umsichtiger und klüger zu bewältigen.

 

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Meine Tipps für dich:

 

 1) Den Arbeitsalltag langsam und bewusst beginnen

Beginne deinen Arbeitstag nicht (wie vielleicht sonst) damit deine E-Mails zu checken und dich über 3 nicht-erledigte Aufgaben deiner Kollegen aufzuregen, sondern praktiziere das sog. „Nichts-Tun“

 

Dafür setzt du dich an deinen Arbeitsplatz und beginnst bewusst ein und auszuatmen. Nimm den Weg, den die Luft bis in deinen Bauch oder deine Lungen nimmt wahr und konzentriere dich ganz allein darauf. Versuche Gedanken an deine bevorstehenden Aufgaben erst einmal wegzuschieben und konzentriere dich auf das „Hier und Jetzt“. Gibt es eventuell irgendwelche Emotionen/Gefühle, die du empfindest? Wenn ja, nimm sie an und verurteile dich nicht für eventuell aufkommende negative Gefühle. 

 

Nachdem du das Ganze so lange, wie du es für nötig hältst (i.d.R. ca. 10-15min) gemacht hast, widme dich nun ruhiger und besonnener deinen täglichen Aufgaben.

 

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2) Regeln formulieren

 

Stelle dir eine Liste an persönlichen Regeln auf, die du einhalten willst, auch wenn es mal schwierig wird und du dich dafür extrem kontrollieren musst.

Vielleicht möchtest du z.B. besser mit deinen Kolleg*innen umgehen, deine Pausen. Ordentlich einhalten oder dich nicht unnötig von Kunden stressen lassen? 

 

Es gibt viel, auf was du dabei eingehen kannst. Wichtig ist vor allem, dass du jede Regel bewusst aufschreibst und dir genau im Klaren darüber bist, was du in der jeweiligen Situation von dir selbst erwartest. 

 

Gestalte dir eine kleine Liste (Perfektion ist nicht wichtig), die du dir an deinem Arbeitsplatz aufhängen oder hinlegen kannst (am Besten da, wo du sie immer siehst). 

Die Liste wird dir dabei helfen mehr Harmonie für dich selbst und andere zu schaffen und konsequent zu bleiben. 

 

Beispiele für Regeln:

- Höre mehr zu und rede weniger.

- Bleibe ruhig, wenn dich etwas ärgert oder stresst und höre. auf, falls du merkst, dass du deinen Ärger nicht unter Kontrolle hast. 

- Der Kunde will mich nichts Böses. Er hat ein Problem, dass er nicht lösen kann und deswegen ist er verärgert. 

 

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3) Achtsamkeit in deine Handlungen bringen

Damit du deine Achtsamkeitspraxis auch regelmäßig „trainierst“ überlege dir 3 oder 4 einfache und tägliche Arbeitsschritte, die du bewusst ausüben willst. 

 

Beispiele dafür können u.a. Telefonieren, Stift aufgreifen, Notizbuch aufschlagen oder PC an-/ausmachen sein.

 

Gehe wie folgt vor:

Vor deinem Arbeitsschritt mache dir bewusst, was du gleich tun wirst (z.B. Nummer wählen und telefonieren). 

Atme einmal tief ein und aus und dann führst du deine Handlung ruhig und gezielt aus. 

 

Ganz einfach oder? Oft wird man doch einmal abgelenkt oder kann sich nicht ganz so fokussieren, wie man das vielleicht möchte…aber: Übung macht den Meister. Füge diese Achtsamkeitspraxis als Regelmäßigkeit in deinen Alltag ein. 

 

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Das sind erstmal meine ersten 3 Tipps. Morgen geht es weiter mit Teil 2, bleibt gespannt und ich hoffe ihr probiert meine Tipps mal aus!

 

Einen guten Start in die Woche

Anne

 

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 Randy Morales

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