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Affiliate Marketing - So einfach geht's!

 

Affiliate Marketing gehört unter die große Kategorie des Online-Marketings und bedeutet quasi nichts anderes als „Marketing über Vertriebspartner“. Auf deutsch: Ihr vermittelt Produkte von Dritten mithilfe von extra dafür generierten Links an potentielle Kunden. Wenn diese das Produkt dann über euren Link oder Code kaufen, bekommt ihr einen Provisionsanteil!

 

Wie funktioniert das Modell des Affiliate Marketings?

 

Im Affiliate Marketing wird die Provision erst dann gezahlt, wenn der gesetzte Link zu einem Erfolg führt.

 

Was Erfolg in dem Fall bedeutet, hängt vom jeweiligen Modell ab. Es kann verschiedene Modelle geben:

  • Cost-Per-Click (durch den Klick auf das Werbemittel)
  • Cost-Per-Lead (durch den direkten Kontakt mit dem Kunden oder die Aufnahme seiner Daten)
  • Cost-Per-Order/Cost-Per-Sale (durch den Verkauf) 

Die jeweiligen Links sind extra dafür kreiert, dass der Händler im Endeffekt erkennen kann, von welchem Affiliate der Kunde das Produkt im Endeffekt gekauft hat. Dafür sind die Links mit extra Codes ausgestattet. 

 

Wie sieht sowas typischerweise aus?

 

Viele Menschen, die Affiliate Marketing aktiv betreiben, haben meist selbst eine (oder mehrere) Plattformen auf denen sie für Produkte von Dritten werben. Vor allem sog. "Influencer" sind ja dafür bekannt, dass sie z.B. Reviews (Bewertungen) über Produkte (z.B. Shampoos, Make-Up, Kaffee, usw.) filmen oder in ihren Instagram-Accounts mit Bademode oder bestimmten Markenklamotten Fotos posten. Meist seht ihr dann in den Beschreibungen Links oder Codes in denen es heißt „Ihr kriegt 20% auf das jeweilige Produkt bei dem jeweiligen Hersteller, wenn ihr diesen Code oder Link nutzt“. Genau das ist Affiliate Marketing. 

 

Eine meiner Lieblings-Youtuberinnen wirbt z.B. in jedem ihrer Intro für Audible, eine Online-Hörbuch-Plattform. Sie gibt einen Code an mit dem man selbst 2 Monate freien Zugang bekommt und sie wird dann wahrscheinlich eine Provision bekommen. Quasi eine Win-Win-Win-Situation. Der Händler bekommt effektives Marketing und muss sich selbst nicht drum kümmern (oder zumindest weniger) neue Nutzer zu generieren, die Affiliates bekommen eine Provision und die Kunden bekommen meist einen Rabatt oder ein besonderes Angebot. Ein tolles Marketing-Prinzip, wenn man es verantwortungsvoll nutzt!

 

unsplash.com
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Wer kann Affiliate-Marketing nutzen?

 

Prinzipiell kann jeder Affiliate-Marketing nutzen. Ihr braucht keine großen Influencer sein, um Geld zu verdienen. Es ist nichtmal eine eigene Plattform von Nöten (obwohl diese schon einen großen Vorteil darstellen). 

Ihr könntet z.B. einfach einen Link in die Familiengruppe oder in den Freundeskreis schicken und dann würdet ihr bei jeder Bestellung genauso Provision bekommen.

 

Plattformen bieten da natürlich den Vorteil schneller an mehr Reichweite zu kommen, vorausgesetzt ihr bewerbt Produkte, die auch zu euren Follower (bzw. eurer Zielgruppe) passen.

 

Wo bekommt man Affiliate-Links und Codes her?

 

Affiliate Links kann man sich prinzipiell von jeder Website, die ein Produkt anbietet, holen.

Am gängigsten ist dabei wohl Amazon, denn dort gibt es fast alle Produkte zu kaufen und der jeweilige Affiliate kann sich durch eine einfache Anmeldung beim Affiliate Programm ins Getümmel stürzen. Ein Nachteil ist dabei allerdings, dass die Provision bei Amazon ziemlich gering ausfällt. 

 

Weitere Programme sind z.B. Digistore24 (gute Provisionen) und viele Online-Textil-Händler. Wenn ihr mal nicht auf Anhieb, wie bei Amazon, eine Anmeldeplattform findet und ihr trotzdem ein Produkt vermarkten wollt, fragt einfach bei den jeweiligen Händlern direkt nach. Die geben euch meistens einen Code. 

 

Auf was sollte ich achten, wenn ich mein Affiliate Marketing über die sozialen Netzwerke betreibe?

 

Ganz wichtig ist, dass ihr jede Werbeanzeige (sprich: jedes Mal, wenn ihr für das Bewerben von Produkten bezahlt werdet) entsprechend den Richtlinien der jeweiligen Plattform kennzeichnet. Gerade Instagram und Facebook haben da sehr strenge Richtlinien

 

Bewerbt nur Produkte, die ihr auch wirklich ausprobiert habt und weiterempfehlen könnt und nehmt nicht jeden Sch*** an. Sonst kann es passieren, dass euch plötzlich vielleicht nur noch die Hälfte an Menschen folgt, weil ihr nicht mehr glaubwürdig erscheint.

 

Die Produkte sollten zu euren Follower passen. Wenn ihr z.B. 20-25 Jährige Frauen als eure Zielgruppe seht, dann solltet ihr vielleicht nicht gerade für Männerklamotten werben. 

 

Platziert Werbung nur ab und zu. Niemand will jeden Tag tausend Werbeanzeigen in seinem Youtube oder Instagram Channel aufploppen sehen, dann kann es schnell mal sein, dass euch die Follower entfliehen. 

 

Ihr könnt eure Werbeanzeigen natürlich total einfach gestalten, indem ihr einfach sagt „So hier ist das Produkt, wer Bock hat: kauft mal hier *Link*“. Ihr könntet das Ganze aber auch interessant gestalten mit viel Abwechslung: z.B.  nutzt in Instagram mehrere Funktionen (Video, Live-Stream, Story, Beiträge) und bringt Humor oder nützliches Wissen zum Produkt (z.B. Wie wird es hergestellt? Wo kommt es her? Wie nutzt man es?) mit ein. Was denkt ihr, wo eure Follower sich eher angesprochen fühlen und bereit sind Geld für das jeweilige Produkt auszugeben?

 

Ändert den Link ab und macht ihn ansprechender. Meist besteht der Link nämlich aus wahllosen Zahlen und Buchstaben. Ansprechender wird es, wenn ihr z.B. den Produktnamen in den Link aufnehmt und ihn auch etwas kürzer fasst.

 

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Ich wünsche euch noch eine schöne Woche, denkt an die neuen Vorschriften bzgl. des Corona-Virus und bleibt solidarisch und gesund!

Anne

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 Randy Morales

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