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Einen Videokurs erfolgreich planen

 

Videokurse sind die wohl lukrativste und erfolgreichste Form, die man an digitalen Produkten auf dem Markt finden kann. 

Wenn auch du eine Fähigkeit hast oder Spezialist in einem bestimmten Themenbereich bist, dann solltest du dir auf jeden Fall überlegen selbst einen Videokurs für andere zu gestalten! 

 

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Videokurse haben zahlreiche Vorteile:

 

1) Sie sind für die Kund*innen flexibel aufrufbar. Niemand ist an bestimmte Zeiten gebunden und jede/r kann sich die Zeit nehmen, die er/sie braucht.

2) Man kann Sachverhalte besser darstellen als z.B. in Büchern und auch praktische Anwendungen (z.B. Fotobearbeitungsprogrammen am PC) vorzeigen.

3) Du kannst dir das Ganze immer wieder anschauen, wenn du es gekauft hast.

4) Du erreichst mit Videokursen viel mehr Menschen als z.B. mit Workshops (die meist teurer und aufwendiger sind).

5) Du kannst den Videokurs jederzeit updaten und für mehrere Leute zur Verfügung stellen

 

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Um einen erfolgreichen Videokurs zu entwerfen, ist eine gute Planung sehr wichtig. Du willst ja schließlich Leuten beweisen, dass du der Experte auf dem jeweiligen Gebiet bist.

 

Dazu heute ein paar Tipps:

 

Wie plane ich einen Videokurs? Was gehört dazu?

 

Zuerst solltest du ein passendes Thema festlegen. Das sollte eines sein, bei dem du auch noch genügend Unterüberschriften finden kannst. Es sollte gleichzeitig nicht zu weit gefasst sein. 

Wenn du z.B. in der Fotografie tätig bist nimm nicht „Videokurs Fotografie“, sondern z.B. „Videokurs Hochzeitsfotografie“. Das ist weder zu weit noch zu eng gefasst.

Überlege, bei was du wirklich Experte bist und womit du dich sehr gut auskennst. Kannst du genügend Inhalte liefern? 

Inspirationen können dir Bücher oder Websites (Blogs, Pinterest, Instagram, …) liefern.

Lege außerdem fest wie lange der Kurs dauern soll.

 

Teile als nächstes deinen Videokurs in einzelne Filmsequenzen ein. Finde für die einzelnen Filme Überschriften. Jeder dieser Filme sollte zwischen 3-8 Minuten andauern und einem einzelnen Thema gewidmet sein. Das schafft Übersicht und die Nutzer*innen können zwischendurch Pausen machen.

 

Jeder der Filme sollte ungefähr auf die gleiche Art und Weise aufgebaut sein. Du solltest ein Intro und Outro gestalten in denen du z.B. eine Geschichte aus deinem Berufsleben erzählst, die aber natürlich zum jeweiligen Thema passen sollte. Dein Hauptteil sollte aus ca. 3 Tipps bestehen, die klar formuliert und mit Beispielen hinterlegt sind.

Bringe deinen eigenen Humor und deine Erfahrung mit ein, dann kann nichts mehr schief gehen! 

 

Du brauchst kein krasses Set, um deinen Videokurs zu drehen! Wichtig ist, dass du alles gut ausleuchtest und beleuchtest. Man sollte dich gut erkennen. Der Hintergrund und dein Umfeld sollte deine Kund*innen nicht ablenken oder verwirren und deshalb möglichst neutral sein. Du brauchst aber keine großen Leinwände spannen und nur weiß verwenden. 

 

Plane Zeit ein (aber auch nicht zu viel, du willst schließlich fertig werden). Für 1 Stunde Output solltest du am Anfang ca. 3-4 Stunden Input einplanen

Wichtig ist auch hier wieder: Es muss nicht perfekt sein, um es an den Mann/die Frau zu bringen! Gehe mit Professionalität ran und weise deine Zuschauer*innen trotzdem drauf hin, dass auch du mal Fehler machen kannst und das komplett normal ist. Besser ist sowieso, wenn du es halb-perfekt rausbringst, als wenn du es nie veröffentlichst!

 

Schneide nicht zu viel! Fehler sind, wie gesagt, erlaubt und lassen das Ganze auch viel authentischer wirken!

„Die Leute haben genug von steifen Videotrainings!“ - Calvin Hollywood

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Welche Formate nutzen, um meinen Videokurs zu veröffentlichen?

 

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten den Videokurs mit anderen zu teilen.

 

1) …als Download (z.B. via GoogleDrive, per Email,…)

Das ist für den Anfang eine ganz gute Option. Du kannst Leuten einfach den Link zum Videokurs geben oder das Ganze per E-Mail versenden. 

Ein Bonus bei der E-Mail Versendung ist, dass du dann sofort die E-Mails der interessierten/kaufenden Kund*innen hast und sie in Zukunft bei Neuigkeiten oder neuen Produkten gleich kontaktieren kannst.

 

2) …als Live-Event mit Auszeichnung (z.B. Live_Workshops oder Live-Coachings)

Diese Option ist vor allem für Einsteiger*innen geeignet, die noch nicht viel Ahnung von Kameraführung/-benutzung und Schnitt haben. Du nimmst quasi einfach dein gesamtes Live-Event mit einer oder (empfohlen) mehreren Kameras auf und teilst das Ganze dann mit ebenfalls interessierten Menschen, oder Leuten aus den Workshops, die sich das Ganze noch einmal ansehen wollen.

 

3) ….in einem Memberbereich via Membership-Plattformen (z.B. Coachy, OneKlickBusiness)

Das ist eine gute Option, wenn man schon mehrere Abnehmer*innen hat, da jede/r Teilnehmer*in sieht wie viele andere Menschen ebenfalls an den Kursen teilnehmen (und du willst ja nicht, dass dann nur 4 Leute teilnehmen und das für alle öffentlich ist). 

Positiv ist dabei, dass die jeweiligen Teilnehmer*innen sich als VIP-Gruppe fühlen können, da sie zu einer speziellen Online-Gruppe Zutritt haben. Man kann sich außerdem austauschen und es stärkt die Zusammengehörigkeit in der Community.

Zusätzlich dazu kann man noch eine Whatsapp - oder Facebookgruppe erstellen (hochpreisigeres Segment), um Support oder Hilfe bei Fragen geben zu können und damit sich die Mitglieder austauschen können. 

 

4) …als Online-Event mit Aufzeichnung

Du kannst z.B.  hochwertigere Live-Streams erstellen. Der Vorteil hierbei ist, dass du während der Veranstaltung Feedback sammeln kannst und direkt Fragen stellen und beantworten kannst. Es ist mehr Interaktion mit deinen Kund*innen möglich.

 

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Ich hoffe, dass ich dich etwas dazu motivieren konnte deinen eigenen Videokurs jetzt in Angriff zu nehmen und dass du eine genaue Vorstellung hast (oder noch bekommst), wie das Ganze für dich und deine Community aussehen soll.

 

Habt noch eine schöne Woche!

Anne

 

 

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 Randy Morales

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