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Bessere Fotos mit eurem Handy schießen

 

Nicht immer ist es heutzutage noch notwendig teure Spiegelreflexkameras zu nutzen, um gut Bilder für eure Kanäle zu machen. Oft reicht schon das was ihr habt: euer Handy!

 

Da mir Fotografie auch sehr am Herzen liegt, habe ich euch heute einmal ein paar der wichtigsten Tipps zusammengesucht, damit es auch euch gelingt ohne großes Budget hervorragende Fotos zu schießen!

 

Schritt 1: Checkt eure Einstellungen für eine bessere Qualität 

 

Viele von euch besitzen sicher ein Handy mit 12 (oder sogar mehr) Megapixeln, aber viele von euch wissen sicher nicht, wie man diese ausreizt. Habt ihr schonmal in eure Kameraeinstellungen geschaut? Wenn nicht: Ich empfehle es euch wirklich. Die erste Regel vor jedem guten Bild ist wirklich: Schaut euch eure Kameraeinstellungen genau an und versucht zu verstehen, welche Funktion, was verändert!

 

unsplash.com
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# Schaltet die HDR-Funktion aus!

HDR steht für „High Dynamic Range“ und ist eine Technologie, um Farben und Kontraste kräftiger zum Ausdruck zu bringen. 

Es funktioniert so, dass mehrere Bilder mit unterschiedlicher Belichtung gleichzeitig aufgenommen werden und dann zu einem zusammengesetzt werden. So entstehen auch bei Gegenlicht oft Bilder, die relativ hell sind und wo man trotz Sonne die Objekte relativ gut erkennen kann. 

Oft sehen die Fotos aber leider sehr unnatürlich und zu kontrastreich aus. Versucht es einfach mal ohne den HDR-Modus und schaut, ob ihr damit besser klar kommt.

 

# Benutzt den richtigen Kamera-Modus

Ich weiß nicht, ob es euch schonmal aufgefallen ist, aber eure Kamera hat verschiedene Einstellungen für die unterschiedlichsten Situationen. So gibt es z.B. oft einen Porträt-Modus, welcher bewirkt, dass der Vordergrund (also meist das Gesicht einer Person in dem Fall) schärfer gestellt wird und der Hintergrund verschwommen dargestellt wird.

 

Ihr könnt den Porträt-Modus allerdings nicht nur für Bilder von Personen anwenden. Viele Blogger und Influencer benutzen diesen Modus auch um ihre Produkte zu fotografieren. Der verschwommene Hintergrund wirkt dabei wie ein Effekt einer Spiegelreflexkamera und daher sehr professionell. 

Es gibt auch verschiedene Licht-Einstellungen, die ihr je Situation ausprobieren könnt. 

 

Für iPhone-Nutzer ist eine super Funktion die, dass ihr bei bewegenden Objekten einfach die Live-Foto Einstellung nutzen könnt. Euer Handy macht dann mehrere Bilder gleichzeitig und ihr könnt wählen, welches euch am Besten gefällt. 

Android-Nutzer können das erreichen, wenn sie länger auf den Auslöse-Knopf drücken und damit eine Reihen-Aufnahme machen. 

 

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Schritt 2: Das perfekte Foto einfangen

 

# Scharfstellungen verstehen 

Wenn ihr einmal den Dreh raus habt und etwas rumprobiert, könnt ihr sowohl den Vordergrund als auch den Hintergrund unscharf stellen, um den Fokus des Bildes auf andere Elemente zu lenken. 

Beispiel: Wenn ihr im Vordergrund Blätter habt und im Hintergrund ein Haus, könnt ihr sowohl das Haus unscharf stellen, um die Blätter zu betonen, als auch die Blätter unscharf stellen, um den Fokus auf das Haus zu setzen. 

Das gibt euren Bildern eine einzigartige und interessante (und vor allem professionelle) Note, die eure Follower definitiv lieben werden!

 

# Anordnung der Bildelemente 

Eure Bilder sollten eine kleine Geschichte erzählen und den Moment so einfangen, wie ihr ihn in dem Moment fühlt. Die Anordnung der Bildelemente ist in dem Fall der entscheidende Punkt, um etwas Besonderes aus eurem Bild zu machen. 

 

Dafür gibt es die „Drittel-Regel“. Diese goldene Regel des Fotografierens hilft euch, euer Bild in drei Sektionen zu unterteilen.  

Ihr könnt zur Hilfe in den Einstellungen ein Netz aktivieren, dass euren Bildschirm in ebendiese Teile unterteilt. So könnt ihr das, was vor der Kamera passiert ideal in euer Bild einplanen.

 

Tipp: Ihr könnt auch hier wieder rum probieren und manchmal ist gerade das nicht-einhalten der Regel das, was das Bild so interessant macht. Fotografie ist immer noch Kunst. 

 


 

# Licht und Belichtung

Ist es auch auch schonmal passiert, dass ihr draußen ein Bild gemacht habt oder machen wolltet und gemerkt habt, dass es völlig überbelichtet ist? Das passiert selbst den Besten!

Ein Trick: Die Einstellungen so wählen, dass das Bild unterbelichtet wird! Warum? Man kann bei einem  unterbelichteten Bild durch die Bearbeitung viel mehr wieder gerade biegen, als bei einem überbelichten Bild!

 

Auf dem iPhone könnt ihr eure Belichtung über die kleine Sonne verstellen, die nach wenigen Momenten im Bild erscheint. Einfach wischen und schauen, wie es euch passt!

 

Tipp: Wenn ihr die Möglichkeit habt mit natürlichem Licht Fotos zu machen, dann nutzt diese. Fotos sehen viel natürlicher und authentischer aus, wenn ihr Sonnenlicht nutzt anstatt Innenbeleuchtung oder sogar Scheinwerfer. 

 

Schritt 3: Lernt den richtigen Hintergrund und die richtigen Posen zu benutzen

 

Wenn ihr alle Einstellungen gesetzt habt, dann geht es nun darum das Foto tatsächlich zu schießen! 

Egal was für ein Foto ihr macht, ob Landschaftsfoto,  Porträt oder Architektur, bedenkt immer das Umfeld und vor allem die Ausrichtung eurer Kamera!

 

Ein Trend gerade ist z.B. Dinge aus der Vogelperspektive zu fotografieren.  Das funktioniert eigentlich immer und sieht super aus, gerade bei Stilleben oder wenn es ums Food-Bloogen geht!

Ihr könnt auch Kontraste setzen, z.B. durch eure Kleidung, Mimik, Gestik oder eure Position im Bild.

Interessante Hintergründe sind auch immer sehr angesagt.

 

Lasst euch inspirieren und vor allem: Seid bereit unkonventionelle und neue Sachen auszuprobieren. Je einzigartiger, desto besser!

Fotografie ist eine Kunstform und nichts, was man uninspiriert einfach mal so machen kann. Schaut euch vielleicht etwas bei euren Lieblingsbloggern ab!

 

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Denkt immer dran: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Habt noch eine schöne Woche und einen guten Start ins Wochenende!

Anne

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 Randy Morales

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