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Instagram Content erfolgreich planen

 

Viel Input zu haben ist zwar cool, aber man muss höllisch dabei aufpassen, dass es nicht nach dem Motto Quantität vor Qualität abläuft. Die richtige Planung ist das A und O und jeder Beitrag sollte durchdacht werden, bevor man ihn rausbringt. Dass das nicht nur Zeit in Anspruch nimmt, sondern auch einiges an Aufwand erfordert, ist wohl kein großes Geheimnis, sonst hätten wir alle ja schon lange die perfekten Instagram Seiten. 

Wie plant und organisiert man also möglichst akkurat wie möglich seine Instagram-Beitragsleiste und worauf sollte man achten? Tipps und Tricks heute wieder von uns dazu…

 

Erster Schritt: Erstellt euch einen visuell sichtbaren Plan

 

Deine Produkte lassen sich schon lange nicht mehr nur mit Beiträgen, bzw. Bildern allein vermarkten. Es gehört mittlerweile so viel dazu: Stories, GIFs, Videos, Sticker (und so vieles mehr!), dass man super schnell einfach den Überblick verliert, was man an welcher Stelle nutzen könnte. 

Hier hilft es sich ein großes Poster o.ä. zu erstellen, wo man alles drauf schreibt. Stilistische Sachen von Farben über Design sind hier ebenso wichtig wie die Intentionen, die ihr möglicherweise über euren Account rüberbringen wollt. 

Es hilft einfach unglaublich sehr alles visuell ersichtlich vor einem zu haben - einfach schon alleine um einen Überblick zu haben. 

 

Solche sog. „identity boards“ kann man auch über die Speicher-Funktion bei Pinterest kreieren. Dort kann man Ideen sammeln und sie auch mit dem ganzen Team teilen. 

 

Zweiter Schritt: Lern deine Follower näher kennen

 

Ein riesiger und super wichtiger Faktor, wenn es um das Planen deines Instagram Contents geht, sind natürlich deine Follower. Du musst wissen FÜR WEN du die Instagram Posts planst. 

Um das herauszufinden, ist es manchmal einfach gut durch ein paar ausgewählte Profile zu klicken und dir die Beschreibungen durchzulesen und dabei Notizen zu machen. 

 

Wer ist momentan deine Zielgruppe? Alter, Hobbies, Jobs, … ist das die Zielgruppe, die du ansprechen wolltest, wenn nicht, was machst du falsch?

Schau dir dazu am Besten auch deine eigenen Posts an: Wo wurde am meisten kommentiert, gelinde usw.? Welche Stories hatten die meisten Views? Wie steht es um deine Statistik? Wo kommt die Mehrheit deiner Follower her? Welches Geschlecht dominiert auf deinem Profil oder ist es vielleicht sogar ausgewogen?

 

Es ist wichtig, vor allem am Anfang, alles genau zu analysieren und sich die Reaktionen der Follower klarzumachen. Mehr Reichweite ist für jeden Instagram Account von großer Wichtigkeit.

Ein Tool, um schneller an mehr Informationen deiner Follower zu kommen, bzw. um alles, was man wissen will auf einem Haufen zu haben, ist: PeopleMap.

 

Wenn du nun weißt, wer dir folgt und wen du auf deinem Profil als Zielgruppe adressieren willst, dann kannst du nach den Richtlinien auch an Keywords arbeiten, die du in Zukunft benutzen solltest (und an denen du konstant dran bleiben solltest). Die Keywords, als auch die Hashtags sind quasi die Brotkrumen für Instagram Nutzer, um auf dein Profil zu finden. Platziere sie also mit Intention und gut sichtbar!

 

pexels.com
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Dritter Schritt: Plane deine Instagram-Beitrage bis ca. 2 Wochen im Voraus

 

Es gibt zwar kein Richtig oder Falsch, wenn es ums Planen deiner Instagram Beiträge geht, aber die richtige Vorbereitung macht halt schon einen großen Unterschied.

Deshalb solltest du versuchen deine Beiträge 2-3 Wochen im Voraus zu planen. 

Das hat schon alleine Vorteile, wenn es darum geht deinem Profil eine gewisse Ordnung zu geben. Wenn du weißt, wann was kommt, kannst du Beiträge besser ankündigen, bekommst dann mehr Klicks oder schon alleine die Aufmachung und das Zusammenspiel von Beiträgen untereinander kann einfacher gestaltet werden. 

 

Welche Beiträge sehen besser nebeneinander aus? Welche Farben solltest du eher verwenden als andere? 

Auch hierzu gibt es (natürlich) wieder ein Tool: Later. Hier kannst du sehr einfach und schnell dein Profil nachstellen und Bilder hin und her schieben, um zu sehen, was. In welcher Kombi am Besten funktioniert und was vielleicht so gar nicht geht. 

 

Ich muss euch ja nicht daran erinnern: Bei Instagram geht es zu einem Großteil um Ästhetik. Das Profil muss sofort ansprechend für potentielle Follower sein. Da darf man sich nicht viele Fehler erlauben!

 

Natürlich solltest du bei all dem Geplane nicht vergessen, dass man manche Events oder Ereignisse nicht vorhersehen kann. Lass deshalb auch ein paar Lücken, bzw. raffe deinen Zeitplan nicht zu straff zusammen, um die Möglichkeit haben, doch mal kurz was dazwischen schieben zu können. 

 

Vierter Schritt: Stecke Gedanken und Zeit in deine Bildunterschriften und sonstige Texte

 

Die geschriebenen Geschichten und Messages, die ihr auf Instagram unter eure Bilder oder Videos schreibt, sind mindestens genauso wichtig wie der visuelle Content. Erst dadurch wird dein Profil wirklich vollständig. 

Stecke daher auch wirklich Energie in deine Texte und überlege dir, was du schreibst. Mach das nicht einfach so zwischen Tür und Angel. Pass auch darauf auf, dass der Text mit dem Bild harmoniert.

Durch deine Texte kannst du deine Community anregen mit dir und untereinander zu kommunizieren, was wiederum Reichweite und Action auf deinem Channel generiert. Nutze dafür Fragen, sprich deine Follower direkt an, frag sie, wie ihnen die Bilder gefallen, erzähl Geschichten zu deinen Bilder (z.B. wie sie entstanden sind, was deine Inspiration war). Nutze diese Chance auf jeden Fall weise.

 

Die Texte sind auf jeden Fall auch eine Möglichkeit mehr von deiner Persönlichkeit in dein Profil fließen zu lassen. 

Meistens ist es so, dass andere Nutzer zuerst etwas allgemeiner zum Weltgeschehen oder einer bestimmten Aktion etwas schreiben und dann geht es weiter mit der eigenen Meinung, was man selbst dazu zu sagen hat. 

 

Wichtig ist natürlich auch, dass es nicht langweilig wird. Mach die Texte nicht zu lang und nicht zu kurz (leichter gesagt als getan, probiert euch hier einfach aus, ich verweise auf Schritt 2) und lass vielleicht deine Familie oder Freunde nochmal drüber lesen, bevor du es uploadest, einfach um sicher zu gehen. 

 

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Fünfter Schritt: Wisst, wann für euch die beste Zeit zum Posten ist

 

Da ihr euren eigenen Content und euer Profil ja (hoffentlich) sehr ernst nehmt, dürfte dieser Punkt ein Kinderspiel sein.

Ihr solltet herausfinden, wann eure Zuschauer am aktivsten sind und genau in demZeitfenster posten. Warum? Ganz einfach: So garantiert es euch pro Post mehr Reichweite. Wenn ihr postet, wenn niemand online ist oder online geht, kann es passieren, dass ihr im Algorithmus von Instagram verloren geht und euch damit auch wichtige Likes und Kommentare abhanden kommen.

Um diese Zeiten herauszufinden, müsst ihr einfach in eurer Statistik schauen, wann die meisten Leute auf euer Profil gegangen sind oder damit interagiert haben. 

Es gibt außerdem Tabellen, wo allgemein nochmal pro Zeitzone auf dieser Welt die statistischen Werte und Zeiten für die jeweiligen Nutzer zusammengefasst sind. Einfach googeln. 

 

Sechster Schritt: Plane und time deine Instagram-Stories

 

Mit momentan mehr als 500 Millionen täglichen Usern, kann man inzwischen nicht mehr abstreiten, dass Instagram Stories eine riesige Sache geworden sind und von größter Wichtigkeit. 

Dementsprechend solltest du sie als gleichrangig mit deinen anderen Beiträgen betrachten und nicht auf die leichte Schulter nehmen. Gerade für die Zusammenarbeit mit Marken oder Unternehmen, sind die Stories eine Goldgrube!

 

Natürlich ist der Sinn von Insta-Stories, dass sie spontan sind. Das du sie planen solltest, schließt das aber nicht aus. Schon alleine für die Qualität ist es wichtig ausschlaggebend, ob du das ganze zwischen Tür und Angel machst oder ob du wirklich Gedanken da reinsteckst und das sehen dementsprechend auch deine (potentiellen) Follower. Klare Bilder und klare Messages kommen einfach viel besser an. 

 

Am Besten wäre natürlich, wenn du Vision Boards sowohl für deine Beiträge als auch deine Stories erstellst. So hast du immer einen genauen Überblick und weißt, wann du z.B. was ankündigen kannst, wann es mal bisschen lockerer sein kann und auf was deine Follower stehen. Hab alles auf einen Blick da.

 

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Ein Vorteil von dem ganzen Geplane ist, dass ihr viel einfacher auf mehr Follower kommt und Zeit spart, die ihr an anderen Stellen wieder nutzen könnt: z.B. um mit eurer Community in Kontakt bleibt und interagiert, denn das ist das auf was es wirklich ankommen sollte ODER Zeit, die ihr euch einfach mal für euch nehmen könnt, um auf neue Ideen zu kommen oder einfach mal zu relaxen. 

 


 

Das war viel viel Input für heute, ich hoffe ihr werdet euch einiges zu Herzen nehmen (ich geb mir echt Mühe mit den Artikeln) und ein paar Sachen umsetzen. 

 

Habt noch eine tolle Woche!

Anne

 

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 Randy Morales

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