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Instagram Mythen

 

Es ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass man über die Sozialen Netzwerke Geld verdienen kann. Instagram ist da absolut keine Ausnahme. 

Was wir allerdings sehen, sind Leute mit mehreren Tausend, vielleicht sogar Millionen Followern, die aufwendige Beiträge posten und ihre eigenen Produkte vermarkten. 

Jetzt denkt man natürlich, dass man, um erfolgreich zu werden eine riesige Reichweite aufbauen muss und wie soll man das bitte schaffen? Verzweiflung ist schnell vorprogrammiert, wenn es auch nach ein paar Monaten nur bei 1000 Followern (oder weniger) bleibt. 

 

Mal ganz ehrlich: Ist die Anzahl der Follower so wichtig? Muss ich auf jedes Bild 100.000 Likes bekommen, um Geld zu verdienen?

 

Nein. Bei Instagram kommt es auf ganz andere Sachen an. Ich möchte heute ein paar der Mythen um Instagram ansprechen und euch zeigen, dass es nicht so schlimm ist, wie ihr vielleicht denkt.

 

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Mythos 1: Instagram sortiert super krass aus

Das stimmt nicht ganz. Instagram hat einen Algorithmus, wie ich in meinem letzten Artikel schon erklärt habe. Das bedeutet, dass Beiträge, die besser zu eurem Suchverlauf und euren eigenen Hashtags passen eher angezeigt werden als andere, die nicht so gut dazu passen. Verborgen werden diese anderen Beiträge allerdings nicht! Wenn ihr lange genug scrollt, müssten sie trotzdem angezeigt werden.

Die Ausnahme sind blockierte, entfolgte oder verborgene Beiträge/User*innen. Das liegt ja dann aber nicht an Instagram, sondern an euch!

 

Mythos 2: Wer neue Features benutzt, wird bevorzugt

Falsch. Nur weil jemand Stories, IGTV oder Live-Videos aufnimmt, steigt nicht automatisch die Reichweite! 

Es könnte allerdings sein, dass ihr im Algorithmus anderer häufiger auftaucht, aufgrund der im letzten Artikel genannten Faktoren. 

 

Wenn ihr den Artikel von letzter Woche über Algorithmen noch nicht gelesen habt: Hier geht es zum Artikel!

 

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Mythos 3: Wer zu oft postet wird abgestraft

Das kann man so pauschal nicht sagen. Nur weil jemand viel oder wenig postet, wird man von Instagram nicht weniger angezeigt. 

 

Die Tatsache ist aber, dass, wenn jemand viele Beiträge in einer kurzen Zeit hintereinander postet (z.B. innerhalb von 5 Minuten), dann mischt Instagram in der Timeline anderer Beiträge dazwischen. Die gerosteten Beiträge werden also nicht chronologisch hintereinander angezeigt, was dazu führen kann, dass einzelnen Bildern dann weniger Aufmerksamkeit zukommt, weil der jeweiligen Follower eventuell nicht so weit nach unten gescrollt hat.

 

Viel Posten kann allerdings deine Follower abschrecken. Vor allem, wenn du viel postest, was sich relativ ähnlich sieht. Menschen wollen nicht pausenlos zugespamt werden, zumindest nicht mit immer wieder gleichem Feed. 

Eine hohe Frequenz was das Posten betrifft, kann aber auch dazu führen, dass deine Reichweite steigt (siehe Algorithmus Faktoren). Achte dabei auf interessanten Input und eine regelmäßige Zeit beim Hochladen.

 

Beispiel: Wenn ich 15 Beiträge hintereinander hoch lade, die alle einen unterschiedlichen Baum drauf haben, dann 3 Wochen gar nichts poste und dann wieder 5 Bilder hintereinander hochlade, die mich beim Wandern zeigen, dann könnten Leute schnell gelangweilt sein, fühlen sich zugespamt oder ihnen wird es gar nicht erst angezeigt.

Was an dieser Stelle sinnvoll wäre: Ich poste nur 5 der Bilder, aber an unterschiedliche Tagen, schreibe zu jedem einen interessanten Text und versuche auch noch andere Bilder dazwischen zu mischen. Dann ist das Interesse viel höher.

 

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Mythos 4: Instagram bevorzugt private Instagram-Profile vor Unternehmer*innen-Profilen

Instagram bestreitet, dass private Profile den Profilen von Unternehmer*innen vorgezogen werden.

Was allerdings der Fall ist, ist, dass uns bekannte Menschen doch interessanter sind als irgendein Unternehmen, wo man am Ende nicht mal irgendeine stellvertretende Person auf den Beiträgen sieht. 

Privatpersonen haben daher schon größere Chancen auf Instagram in Reichweite zu geraten, weil die Interaktion viel höher ist, auch mal offenere Sachen (z.B. Einblicke ins Leben) gepostet werden und man schon von Grund auf mehr Bezug zum Profil hat, weil man die Personen kennt (der kennenlernen will).

 

Mythos 5: Wer Anzeigen schaltet bekommt weniger Reichweite

Der Instagram-Algorithmus hat rein gar nichts mit dem Schalten von Werbeanzeigen zu tun. Instagram merkt sich nicht, ob ihr Werbebudget habt und regelt dann eure Reichweite runter, damit ihr Geld ausgebt. 

Ihr könnt zwar mit mehr Budget an eine größere Reichweite kommen, kaputt machen werdet ihr euch damit aber nichts kaputt machen, solange ihr darauf achtet die Richtlinien, was das Posten von Werbung angeht, einzuhalten.

 

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Ich hoffe ich konnte heute ein paar der Mythen auflösen und euch etwas mehr motivieren endlich anzufangen die Sozialen Netzwerke als Chance und Trittbrett zu sehen, um Geld zu verdienen und eure Unternehmen zu erweitern. 

 

Habt noch eine schöne Woche und dann ein schönes 4. Adventswochenende

Anne

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 Randy Morales

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