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Corona-Krise: Wie Kunden jetzt lokale Geschäfte unterstützen können

In ganz Deutschland sind innerhalb der letzten Wochen viele kreative Initiativen, Geschäftsmodelle und Kooperationen entstanden, um in dieser schwierigen Zeit der Corona-Krise die lokalen Geschäfte, Dienstleister und Gastronomiebetriebe zu unterstützen. Denn gerade die gemütlichen kleinen Cafés, der Laden mit dem frischem Gemüse aus der Region oder auch der liebevoll gestaltete Blumenladen an der nächsten Ecke brauchen gerade jetzt die Unterstützung ihrer Kunden, um die Krise zu überstehen. Deshalb findet ihr hier einige Vorschläge und Ideen, wie man als Kunde seinen lokalen Lieblingsgeschäften helfen kann.

 

1. Online-Initiativen

Es gibt schon zahlreiche neue Online-Initiativen, durch die man kleineren Unternehmen als Kunde unter die Arme greifen kann. 

Zum Beispiel kann man auf der überregionalen Plattform #PayNowEatLater Gutscheine für Restaurants und Bars in der Umgebung erwerben. Dazu wählt man ganz einfach die eigene Stadt aus und schon findet dann die  Anbieter in der Nähe.

Ähnlich funktioniert auch die Plattform "Kauf nebenan!". Diese bietet neben einer Spendenplattform auch deutschlandweit Gutscheine an, jedoch nicht nur für die Gastronomie, sondern auch für Einzelhändler und Dienstleister.

 

Auch neue Apps wie beispielsweise "Lokalkauf" wollen den Online-Verkauf stärken, indem sich Gewerbetreibende ohne eigenen Onlineshop anmelden und ihre Waren oder Dienstleistungen darüber anbieten können. Gezahlt wird dann ganz einfach online und die Ware wird kontaktlos bis vor die eigene Haustür geliefert.

 

Natürlich kann man sich mit sozialen Medien ebenfalls auf dem Laufenden halten über die neusten Initiativen zur Unterstützung lokaler Geschäfte. Die neuesten Infos wie man wen unterstützen kann findet man unter Hashtags wie:  #supportyourlocal#supportyourlocaldealer#SupportSmallBusinesses#SupportEachOther.

 

 

2. Direkt vor Ort informieren 

Bei einem Spaziergang durchs eigene Viertel (ist ja maximal zu Zweit und mit Sicherheitsabstand noch erlaubt ;)) merkt man schnell dass in einigen Läden nach wie vor Betrieb herrscht. Besiepielsweise Buchläden, Blumengeschäfte oder Restaurants, die nun Lieferungen betreiben oder auch Fitness- oder Yoga-Studios, die nun Online-Kurse anbieten. Wenn man die Augen offen hält, sieht man vielleicht den ein oder anderen interessanten Aushang an einem lokalen Geschäft, das Unterstützung braucht. 

 

Auch das gute alte Telefon bzw. die Telefonfunktion des Smartphones kann mal wieder benutzt werden ;). Ruft doch einfach mal an, egal ob im Blumenladen, beim Fitnesstrainer oder Lieblingscafé und fragt direkt nach wie ihr helfen und unterstützen könnt. Ein Gutscheinkauf, das Online-Training oder der Bestellservice sind nur einige von vielen Möglichkeiten, die es da gibt.

Seid also als Stammkunden für eure Lieblingsgeschäfte da und könnt vielleicht ja sogar dabei helfen, auf einer der Gutschein- oder Onlineshop-Plattformen gelistet zu werden. Denn leider haben nach wie vor viele überhaupt nicht das digitale "Know-how", um in dieser Krise ganz allein zu überleben.

 

3. Lokale Produkte konsumieren 

Dadurch das jeder unnötigen Kontakt vermeiden will, gerade beim Einkaufen von Lebensmitteln, haben es auch kleinere Läden wie Obst-, Gemüse- oder Feinkostläden sehr schwer. Denn die Leute überrennen zur Zeit nur die Supermärkte und vergessen dabe beispielsweise den netten Weinhändler an der Ecke. 

Daher sollte man sich vor dem Besuch im Supermarkt überlegen, ob man eventuell auch im Gemüseladendas bekommt, was man braucht oder ob es nicht sogar einen Lieferservice gibt, der einem wöchentlich eine Obst- oder Gemüsekiste voll regionaler Produkte direkt vor die Tür bringt. 

 

 

4. Jetzt für später vorsorgen

Auch wenn die nächsten Geburtstage eurer Liebsten nicht direkt vor der Tür stehen, könnt ihr auch für die Feier in einigen Wochen oder sogar Monaten schon ein schönes Geschenk kaufen. Über eine gute Flasche freuen sich viele und in diesen Zeiten macht ihr so auch euren lokalen Weinhändler sehr glücklich. Und auch euch selbst, denn ihr müsst nicht in letzter Sekunde das passende Geschenk suchen müssen.

 

Und auch bei Produkten, die es nicht um die Ecke gibt, könnt ihr ja mal versuchen auf einen Onlineshop aus eurer Region zurückzugreifen. Denn auch beim Online-Kauf kann man sich an die Devise "#SupportSmallBusinesses" halten ;)

Und falls der eigene Lieblingsladen noch keinen eigenen Onlineshop hat, gibt es viele Hilfsinitiativen bei denen Einzelhändler online über Drittanbieter verkaufen können. 

 

5. Nichts tun

Wie jetzt? Ich soll nichts tun und dabei Gutes bewirken? 

Falls ihr beispielsweise bereits Tickets für Konzerte oder andere Veranstaltungen in den nächsten Monaten gekauft habt, solltet ihr überlegen, ob ihr das Geld wirklich ausgezahlt haben möchtet oder ob ihr nichts tut und somit den Künstlern die Ticketeinnahmen erhalten bleiben. 

Vielleicht streamen ja auch eure Lieblings-Künstler ihre Wohnzimmer-Gigs auf Instagram, Twitch oder YouTube. Auf Plattformen wie Patreon kann man sie zusätzlich noch durch Spenden oder den Kauf von Fanartikeln oder Kunstwerken unterstützen.

 

Wie ihr seht, gibt es also schon jetzt einige wirklich großartige Initiativen und Ideen, die uns zeigen das gerade jetzt in der Krise der Zusammenhalt und die Solidarität unter uns wichtig sind, um das Überleben vieler Selbständiger und kleiner Unternehmen zu sichern. Also lebt und handelt auch ihr in der nächsten Zeit bedacht nach dem Motto "#SupportYourLocal"! ;)

 

Lea Steger

 

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