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Wege zu mehr Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz

Das Thema „Nachhaltigkeit“ an sich ist momentan überall vertreten. Auf Social Media Plattformen, im Alltag, beim Einkaufen, in den Medien: Überall beschäftigen sich Menschen damit, wie sie nachhaltiger leben können und auch für mich ist dieses Thema grad wohl eines der wichtigsten mit denen ich mich auseinandersetze.

Leider ist die Reichweite aber noch nicht groß genug, um wirklich gravierende positive Veränderungen herbeizuführen.

 

Deshalb habe ich mich entschieden euch heute etwas in das Thema Nachhaltigkeit einzuführen und euch ein paar Tipps zu geben, wie ihr auch am Arbeitsplatz umweltbewusst sein könnt.

 

 

Was ist Nachhaltigkeit eigentlich?

 

Was genau unter einem nachhaltigen Büro verstanden werden kann, lässt sich einfacher klären, wenn die Bedeutung des Wortes ‚Nachhaltigkeit‘ an sich festgelegt ist.

 

„Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung durch die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme (vor allem von Lebewesen und Ökosystemen) gewährleistet werden soll.“ (Quelle: Wikipedia)

 

Nachhaltigkeit bedeutet also, dass wir uns überlegen, welche Auswirkungen unsere Handlungen auf lange Zeit haben und dass wir versuchen unsere Umwelt (und damit unseren Planeten) so zu erhalten wie sie von Natur aus gegeben ist oder sie vielleicht sogar zu verbessern. 

Es geht darum, dass wir auch unseren nachfolgenden Generationen ein Leben auf dieser Erde ermöglichen wollen (und sollten), welches dem unseren gleicht und nicht von Plastik in den Ozeanen oder den Folgen des Klimawandels (Dürre, Überflutungen,…) geprägt ist.

 

 

So wird der Arbeitsplatz „Grüner“

 

Nachhaltigkeit im Büro ist also ebenso wichtig wie im privaten Bereich. Denn jedes Möbelstück, jede Büroutensilie bis hin zur Kaffeemaschine zieht den Ausstoß von CO2 nach sich, das bei der Herstellung, Lieferung und Entsorgung entsteht.

 

Was könnt ihr also tun?

 

Nutzt, wenn möglich öffentliche Verkehrsmittel oder, noch besser, das Fahrrad, um zu eurem Arbeitsplatz zu kommen. Das spart Emissionen und so eine kleine Radtour am Morgen kann sich außerdem sehr positiv auf das Gemüt und den Körper auswirken.

 

 

Ihr könnt Drucken und Kopieren vermeiden, wo es nur geht. Das reduziert den Papier - und Tintenverbrauch. Nutzt stattdessen digitale Alternativen.  Ihr müsst nicht jede E-Mail ausdrucken. Notizen könnt ihr z.B. auch in den Notizen-Apps auf euren Smartphones machen. 

Falls es sich doch einmal nicht vermeiden lässt: Nutzt Papier mit dem „Blauer Engel“ oder „FSC“ Siegel und bedruckt die Vorder - UND Rückseite.

 

Schaltet unnötige Lichtquellen aus, wenn ihr sie nicht mehr benötigt. Denkt auch dran eure PC’s und andere elektronische Geräte abzuschalten, wenn ihr das Büro verlasst und weist auch andere Mitarbeiter darauf hin. 

 

Nutzt wiederverwertbare Kaffeetassen und Wasserflaschen oder Keramik- bzw. Glasmodelle, wo möglich. Vermeidet verschwenderische Einweg-Plastikflaschen und nicht-recycelbare Kaffeebecher am Arbeitsplatz.

 

 

Bringt euer Mittagessen oder Frühstück in einem wiederverwendbaren Behältnis mit oder esst in der Cafeteria mit nachhaltigem Geschirr und Besteck. Vermeidet die Mitnahme von Essensverpackungen. Vielleicht gibt es auch vegaterische oder vegan Optionen, die ihr wählen könnt?

 

Trennt euren Müll in die entsprechenden Behälter, wo immer es möglich ist. Recycling-Tonnen sollten in allen Gemeinschaftsflächen in denen Tonnen stehen, klar gekennzeichnet sein.

Gebt auch elektronische Geräte korrekt zurück, damit sie recycelt werden können. Am Besten ist es, eine Sammelstelle für alle Mitarbeiter*innen zu schaffen in der kleiner elektronischer Müll gesammelt werden kann (z.B. Batterien, Akkus, Telefone).

 

 

Das wohl Wichtigste: Bezieht andere Leute mit ein, indem ihr sie von euren Schritten wissen lasst und eure Erfahrungen teilt.

 

Unsere Erde ist unsere Heimat und wir haben keine zweite, also lasst uns die, die wir haben mit Respekt und Liebe behandeln.

Anne

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 Randy Morales

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