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Wie starte ich einen Podcast?

 

Podcasts kommt in den letzten Monaten immer mehr Bedeutung zu und daher hat sicherlich jeder von euch schonmal das Wort „Podcast“ irgendwo aufgeschnappt.

Viele wissen jedoch gar nicht, was ein Podcast eigentlich ist und wie gut man diese Art von Medientyp nutzen kann, um sein eigenes Business stark voran zu bringen.

 

Ich möchte euch daher erklären, was es damit auf sich hat und wie man selbst ganz einfach in die Welt des Podcasts starten kann, bzw. wie ihr am Besten Vorbereitungen für euren ersten Podcast trefft.

 

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Erst einmal: Was ist ein Podcast?

Der Begriff setzt sich erst einmal aus den Begriffen „Broadcast“ (dt: Rundruf) und iPod zusammen.

Ein Podcast enthält eine Reihe von Audio - oder (seltener) Videodateien, die man abonnieren kann.

Viele Radio - oder Fernsehsender bieten Podcasts an, so sind z.B. meist Comedy-Reihen im Rahmen des Radios meist in einem Podcast zusammengefasst. Wenn eine neue „Folge“ erscheint, wird diese meist neu im Podcast hochgeladen.

Aber nicht nur Radio - und Fernsehsender verfügen über Podcasts. 

Auch viele Websiteninhaber*innen, Unternehmer*innen und Influencer*innen nutzen Podcasts, um ihre Inhalte zu verbreiten und so an mehr Aufmerksamkeit zu gelangen.

Podcasts können z.B. auf Plattformen wie Spotify, Audible, iTunes (u.v.m.) veröffentlicht werden und Nutzer*innen können die Folgen herunterladen und auf dem Weg zur Arbeit oder generell nebenbei im Alltag anhören. Diese Freiheit gibt es z.B. bei Videokursen oder Youtube-Videos meist nicht, da man dazu von seinen mobilen Daten abhängig ist (es sei denn man hat wLan in der Nähe). 

Podcasts sind grundsätzlich kostenlos und finanzieren sich durch Werbung oder Rundfunkbeiträge.

 

Auf was muss ich achten, wenn ich einen Podcast starten möchte?

Damit dein Podcast auch wirklich gut wird, solltest du von Anfang an an ein paar Sachen denken und gut planen.

 

1) Lege den Rahmen deines Podcast fest

Was wird der Inhalt, bzw. das große Überthema deines Podcasts sein?

Am Besten wäre es, wenn du dir eine Mind Map erstellst mit dem Überthema und verschiedenen Unterthemen, um dir einen groben Überblick zu verschaffen wie viel das Thema hergibt und ob du dir wirklich sicher bist, dass es ein Thema ist, mit dem du dich sehr gut auskennst.

 

Lass dich inspirieren von schon vorhandenen Podcasts. Es gibt super viele Kategorien nach denen du dich orientieren kannst (z.B. Nachrichten, Geschichte, Kultur, Film, Business, u.v.m.). 

Was passt am Besten zu dir und deinem Businessplan? Wichtig ist, dass du ein Thema wählst in welchem du dich sicher und als du selbst fühlst. Nichts ist schlimmer als jemand, der nicht authentisch wirkt.

 

Höre dich auch einmal in ein paar Podcasts ein um ein Gespür dafür zu bekommen, wie die Inhalte aufgebaut sein könnten und welche Wortwahl und Gestaltung Menschen für ihre Podcasts verwenden.

 

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2) Wähle die richtigen Hilfsmittel, um deinen Podcast zu starten 

Es gibt unterschiedliche Arten Podcasts aufzunehmen. Essentiell sind aber vor allem ein Mikro (analog oder USB) und ein Computer.

Es gibt unterschiedliche Starter-Kits für das Podcasten. Manche starten bei unter 100 Euro, andere können mehrere 1000 Euro kosten.

 

Mein Tipp: Starte in den ersten Aufnahmen erst einmal mit deinem iPhone, bevor du dir teures Equipment kaufst. Übe erst einmal und lerne in den Redefluss zu kommen, nicht abzuschweifen und stelle fest, ob das Ganze überhaupt etwas für dich ist. 

Danach kannst du immer noch Equipment dazu kaufen!

 

Finde eventuell einen Raum, wo so wenig Hintergrundgeräusche wie möglich vorhanden sind, damit du dich konzentrieren kannst und auch deine Hörer*innen nicht abgelenkt werden. 

Mach dir außerdem Notizen über was du sprechen willst. Ein Notizbuch in das du deine Ideen reinschreiben kannst und welches du immer bei dir haben kannst, wäre also von großem Vorteil.

 

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3) Such dir die richtige Software aus

Wenn du einen Mac hast, kannst du deine Tonspur mit Garageband aufnehmen (kostenfrei und in jedem Mac dabei). Es gibt allerdings auch Software-Pakete wie Audacity und Adobe Audition.

Sehr zu empfehlen, gerade am Anfang, ist Audacity. Man lernt sehr schnell damit umzugehen, da es gerade für Anfänger*innen sehr nutzerfreundlich ist.

Wenn du dann eine Weile geübt hast und dir sicher bist, dass ein Podcast genau das richtige für dich ist, empfehle ich dir Adobe Audition oder Premiere. Diese Programme sind zwar kostenpflichtig, aber ermöglichen dir eine individuellere Gestaltung mit viel mehr Möglichkeiten. Es ist allerdings auch etwas Erfahrung bzw. Zeit nötig, um sich in die jeweiligen Programme reinzufinden.

 

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Podcasts sind, finde ich, eine tolle Art und Weise seine Community in das eigene Leben zu integrieren und ich hoffe, dass ich euch das Thema etwas näher bringen konnte mit dem heutigen Blogpost.

Überlegt es euch auf jeden Fall und hört einfach mal ein paar Podcasts zur Probe an!

 

Viel Spaß euch und noch eine schöne Woche!

Anne

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 Randy Morales

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