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Schneller lernen, aber wie?

 

In unserer heutigen Welt läuft es ja meistens so ab, dass sich in kürzester Zeit sehr viel wandeln und verändern kann. Daher kann es durchaus von Vorteil sein, wenn man die Fähigkeit besitzt effektiv und auch schnell zu lernen und sich somit schneller anpassen zu können. 

 

Dass das nicht unbedingt einfach ist, steht außer Frage. Ich möchte euch heute trotzdem ein paar Tipps geben, wie ihr dem Ganzen vielleicht doch etwas näher kommen könnt.

 

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Vier Phasen der Kompetenz

Um schneller lernen zu können, ist es erstmal wichtig zu wissen, wo man steht. Uns fällt es leichter uns einzuordnen, wenn wir dafür ein uns vorgegebenes Schema haben.

 

Phase 1  = Unbewusste Inkompetenz

Uns ist nicht bewusst, was wir können.

Phase 2 = Bewusste Inkompetenz

Uns ist bewusst geworden (durch unser Umfeld oder unseren eigenen Bedarf), dass wir etwas nicht können.

Phase 3 = Bewusste Kompetenz

Uns ist bewusst, dass wir etwas können.

Phase 4 = Unbewusste Kompetenz

Uns ist nicht unbewusst, dass wir etwas können, weil wir den Prozess automatisiert haben, ihn also automatisch und ohne Nachzudenken ausführen können (z.B. Zähne putzen, Schnürsenkel binden, …)

 

Ziel ist es erst einmal (natürlich) zu erkennen, dass man Bedarf an etwas hat, was man nicht kann. Man übt und wiederholt den Prozess dann solange und lernt, bis es, idealerweise, zu einem automatischen Prozess geworden ist. Es ist aber auch schon sehr gut aus der zweiten in die dritte Phase zu kommen. Macht euch keinen Stress, alles braucht seine Zeit!

 

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Lerntypen - welcher Typ bist du?

Jeder lernt auf seine ganz eigene und individuelle Art. Finde daher heraus, was deine Art des Lernens ist und optimiere es soweit, dass du Spaß am lernen findest.

Wenn man keinen Spaß am Lernen hat, gibt man schnell auf. 

Probiere deshalb aus erst einmal aus, bis du das Passende findest!

 

Visueller Typ

… wenn du durch das Sehen und beobachten lernst.

Empfehlung: Lerne mithilfe von Videokursen, Tutorials oder indem du anderen bei der Arbeit zuschaust. Lesen kann hier auch sehr viel bringen!

 

Auditiver Typ

…wenn du durch das Hören und Zuhören lernst. 

Empfehlung: Lerne mithilfe von Hörbüchern, Podcasts oder auch Hörkursen.

 

Motorischer Lerntyp

…wenn du lernst, indem du tatkräftig an Aktionen teilnimmst oder selbst ausprobierst Probleme zu lösen.

Empfehlung: Lerne mithilfe von Workshops oder Live-Coachings.

 

Meistens lernt man allerdings am besten und auch schnellsten, wenn man anderen die jeweiligen Lerninhalte persönlich erklärt oder vermittelt. Man fokussiert sich mehr auf die Inhalte, weil man sie ja verstehen muss, um sie zu vermitteln und dadurch bleibt dann auch bei einem selbst am meisten hängen.

Versuche auch verschiedene Lerntypen zu kombinieren. Vielleicht erreichst du dadurch noch mehr?

 

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Das passende Umfeld

Vielen ist es nicht bewusst, aber ein entscheidender Faktor beim schnellen und effektiven Lernen ist das Umfeld. Achte dabei auf den Raum in dem du dich befindest. Ist das Licht so eingestellt, dass du ohne Anstrengung lesen und schreiben kannst? Ist es zu warm oder zu kalt im Raum? Ist genug Sauerstoff vorhanden? 

Wie steht es um dein eigenes Wohlbefinden und Mind Set? Wenn du von vorne herein sagst, dass es dir nicht gut geht und du abgelenkt bist und dir einredest, dass das sowieso nichts wird mit dem lernen, dann wirst du ganz andere Ergebnisse erzielen, als wenn du positiv und ausgeruht an die Sache rangehst. Hunger und Durst sind ebenfalls nicht gerade eine Hilfe beim Lernen, sondern bringen dich dazu dich leichter ablenken zu lassen.

Was auch sehr hilfreich beim Lernen sein kann (hängt aber von jedem persönlich ab): Hintergrundmusik. Es gibt z.B. auf Youtube und Spotify beruhigende Lernmusik-Playlist, durch die sich dein Gemütszustand eher auf das Lernen einstellen kann. Probiere es einfach mal aus und sieh, was passiert!

 

Erfolgsformel: Wissen + Erfahrung = Können

Wissen allein reicht oft nicht aus. Das wichtige ist die Erfahrung. Kombiniert man Erfahrung mit dem jeweiligen Wissen entsteht dadurch das Können, auf das wir alle so fokussiert hinarbeiten.

Erfahrung bekommt man, wenn man das Wissen immer wieder anwendet und wiederholt, bis man es quasi „im Schlaf“ kann. Dadurch werden mit der Zeit eventuelle Fehler eliminiert und es fällt einem auch viel leichter die jeweiligen Probleme zu lösen, weil man eben nicht mehr angestrengt drüber nachdenken muss, sondern es einfach macht ohne Nachzudenken.

 

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Ich hoffe ihr probiert meine Tipps aus und euch fällt es in Zukunft etwas leichter an das Thema „Lernen“ heranzukommen. 

…und denkt immer dran: Übung macht den Meister! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

 

Viel Spaß und Geduld!

Anne

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 Randy Morales

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