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Entwicklungsstufen - Vom Angestellten bis zum Unternehmer

Bist du noch Angestellter, hast aber das Ziel irgendwann einmal als Unternehmer so richtig durchzustarten? - dann gibt dir dieser Artikel dir Informationen darüber, was die einzelnen Entwicklungsstufen ausmacht und was dich auf dem Weg zur Selbstständigkeit erwartet beziehungsweise was du dabei zu beachten hast.

 

Angestellte

Als Angestellter gehörst du zur Gruppe der Arbeitnehmer und bist ein sowohl unselbstständiger, als auch nichtbeamteter Erwerbstätiger. Ein Angestellter unterscheidet sich nach bestimmten arbeits-und sozialrechtlichen Kriterien von einem Arbeiter. Angestellte haben außerdem überwiegend geistige Aufgaben, wie in den kaufmännischen oder bürömäßigen Bereichen, zu erfüllen, während Arbeiter mehr praktische Arbeiten auszuführen haben.

Es gibt zum einen den leitenden Angestellten, der eine relativ hohe Position inne hat und teilweise Aufgaben, wie das Einstellen und Entlassen von Mitarbeitern, die eigentlich zu dem Bereich eines Arbeitgebers gehören, ausführen kann. Einfache Angestellte, zu denen die meisten Angestellten gehören, befinden sich nicht in einer solchen Position und können dementsprechend auch keine Entscheidungen dieser Wichtigkeit treffen.

Foto von Pixabay
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Selbstständige 

Beruflich selbstständig bist du dann, wenn du deine eigene Existenz gegründet hast und somit beruflich unabhängig beziehungsweise einem Arbeitgeber nicht weisungsgebunden oder auf diesen nicht angewiesen bist.

Im Gegensatz zu Angestellten können sich Selbstständige ihre Arbeitszeit, ihren Arbeitsort, die Arbeitsdauer sowie die Art und Weise wie sie Arbeiten selbst einteilen und verfügen frei über Arbeits- und Betriebsmittel.

Als Selbstständiger trägst du sehr viel Verantwortung für dein Handeln und die freie Bestimmung ist an deine Produktivität gebunden.

Freiberufler sind vor allem in wissenschaftlichen, künstlerischen, unterrichtenden oder erzieherischen Bereichen tätig.

Mit der Selbstständigkeit gehen einige Formalitäten, wie die Gewerbeanmeldung oder die Zahlung von Umsatz-, Gewerbe- und Einkommenssteuer, einher.

Sobald du aber Mitarbeiter beschäftigst, die fachlich vorgebildet sind, du selbst die Aktivität nicht mehr ausführst oder leitest und nicht mehr eigenverantwortlich bist, giltst du nicht mehr als beruflich selbstständig oder Freiberufler.

Foto von Pixabay
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Unternehmer

Unternehmer sind Eigentümer eines Unternehmens oder eines Betriebes, die sich vom Kerngeschäft entfernen und von außen auf das Geschehen beziehungsweise das, was sie tun, schauen.

Als Unternehmer kannst du Entscheidungen, von außen betrachtet, treffen und die Richtung, in die dein Betrieb laufen soll, bestimmen. Auch musst du viel Verantwortung übertragen können.

Unternehmer wirst du, indem du ein Team bildest und Systeme schaffst.

Foto von Pixabay
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Der Weg zur Selbstständigkeit

  • Geschäftsidee finden
    • Um überhaupt ein Unternehmen gründen zu können brauchst du zuallererst eine gute Geschäftsidee. Diese musst du nicht erst neu erfinden aber es sollte eine Idee sein, die sich auf dem Markt durchsetzen kann. 
  • Businessplan erstellen
    • Anschließend solltest du dein Unternehmen detailliert planen, wofür du einen genauen Businessplan erstellen kannst.
  • Finanzplan erstellen
    • Natürlich brauchst du vor allem in der Anfangsphase Geld. Nachdem du deine Ziele also festgelegt hast ist es wichtig dir auch einen Plan bezüglich der benötigten Finanzen zu machen.
  • Name deines Unternehmens
    • Hierbei geht es darum, dich um den Namen deiner Marke zu kümmern. Achte darauf, dass kein anderes Unternehmen diesen Namen bereits geschützt hat und tue dies auch bei deinem eigenen Namen.
  • Genehmigungen einholen
    • Bevor es losgeht ist es notwendig, alle Genehmigungen einzuholen, die du für dein Unternehmen benötigst.
  • Unternehmensform, Konto
    • Was für ein Unternehmen möchtest du gründen? Ein Einzelunternehmen zu gründen ist einfacher als eine GmbH, weshalb du eine Entscheidung diesbezüglich treffen solltest. Auch solltest du dir ein Geschäftskonto anlegen.
  • Standort wählen
    • Mache dir Gedanken über den Standort deines Unternehmens, denn dieser ist wichtig für den Erfolg deines Unternehmens. Auch bei einem Online-Geschäft solltest du wissen, welche Plattformen du verwenden möchtest und wo deine Zielgruppe zu finden ist.
  • Bei Behörden anmelden
    • Natürlich darfst du nicht vergessen dein Gewerbe anzumelden.
  • Corporate Identity kreieren
    • Damit dein Unternehmen wiedererkennbar ist, benötigst du ein Logo, eine Webseite, einen Slogan und vieles mehr. Auch dafür solltest du dir ausreichend Zeit nehmen, denn ein ordentlicher und anschaulicher Außenauftritt ist nicht zu unterschätzen.
  • Kunden gewinnen
    • Werbung schalten, Social Media-Kanäle einrichten und dich in Suchmaschinen platzieren - all das ist wichtig, um neue Kunden anzulocken.
Foto von Pixabay
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Nun wisst ihr etwas mehr über die einzelnen Entwicklungsstufen und vielleicht seid ihr auch auf den Geschmack gekommen euch selbstständig zu machen.

 

Eure Helen

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 Randy Morales

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