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Strategien fürs Social Media Brainstorming

Ihr wollt allein oder mit eurem Social Media Team den Content für die nächste Zeit planen, doch niemand hat eine zündende Idee? Hier findet ihr mehrere verschiedene Strategien zum Brainstorming, die euch dabei helfen können neuen Content zu generieren!

 

1. Bisherige leistungsstärkste Inhalte

Ein Blick auf bereits vorhandenen Content inspiriert immer, wenn einem gerade nichts neues mehr einfällt. Was ist denn in der Vergangenheit bereits besonders gut gelaufen? Gemeinsam mit dem Team kann man alte Beiträge durchgehen und überlegen, wie man solche Erfolge in den kommenden Monaten wiederholen kann. Außerdem kann man bei der Überprüfung der eigenen "Top-Performer" auch sofort sehen, welche Posts nicht gut funktioniert haben und ähnliche Beiträge in der Zukunft vermeiden.

 

2. Konkurrenzanalyse

Der zweitbeste Ort zur Inspiration sind die Feeds der Konkurrenz. Mit welcher Art Posts sind eure "Gegner" erfolgreich und was macht der Wettbewerb, was ihr viel besser könnt? Oft reicht hierfür tatsächlich ein schnelles Scrollen durch die Feeds der zwei Hauptkonkurrenten, um den eigenen Gedankenprozess in Gang zu setzen.

 

3. Saison beachten

In der Social Media-Welt gibt es quasi für jeden einzelnen Tag im Jahr einen Feiertags-Hashtag. Vermerkt euch also die Feiertage in eurem Content-Kalender,  die sich  für eure Marke als „Online-Feiertage“ eignen. Danach wird dann über interessante und besondere Möglichkeiten diskutiert, wie man diese mit gutem Content "feiern" kann. Eventuell kann sogar bereits geposteter Content noch einmal zweitverwertet werden.

 

 

4. Zielüberprüfung

Habt ihr ein Unternehmensleitbild oder eine formulierte Vision? Denkt genauer darüber nach, denn manchmal reicht genau das schon aus, wenn man sich wieder daran zu erinnert wieso man das Ganze macht, um die Dinge in Gang zu bringen. Schaut euch auch die in eurer Social Media-Strategie definierten Ziele an. Diskutiert am besten im Team welche Art Content diese Ziele erfüllen kann. Es hilft, diese Ziele im Hinterkopf zu behalten, wenn man neue Ideen ins Spiel bringt, da sich so Vorschläge ausschließen lassen, die eben nicht zur Erreichung der Ziele beitragen.

 

5. Inspirations-Ordner

wenn ihr etwas Interessantes im Internet seht, speichert euch dies doch sofort ab, damit man später im Fall der eigenen Einfallslosigkeit darauf zugreifen kann. Das muss tatsächlich nicht alles mit der eigenen Marke oder Zielgruppe zu tun haben. Auch der Rahmen um eine Titelzeile, die Ausstrahlung eines bestimmten Fotos oder der Ton eines Artikels kann als Inspiration dienen.

 

6. Zielgruppenbefragung

Auch wenn euer Publikum wahrscheinlich nicht direkt neben euch sitzt, könnt ihr in den sozialen Medien bei der eigenen Zielgruppe nachfragen, was diese in den kommenden Monaten gern sehen möchte. Oder man schaut sich die Kommentare zu den letzten Posts als Anhaltspunkte an.

 

7. Branchen-News

Auch wenn man nicht immer up to date ist, lohnt es sich, wenn man sich vor einem Brainstorming mit den Neuigkeiten zur ihnen Branche vertraut macht. Vermerkt euch also alle News, die eure Marke oder Zielgruppe betreffen und eventuell könnt ihr mit einer eigenen Veröffentlichung an die News anknüpfen oder diese ansprechen.

 

 

8. Trending-Hashtags

Überprüft neben den News auch Trend-Hashtags hinsichtlich ihrer Tauglichkeit für das eigene Marken-Engagement. Auch her kann man das Team um Input bitten, wie genau man hier im Detail kreativ werden kann. Stellt unbedingt sicher, dass ihr wisst, worum es bei dem Hashtag geht und ob er angemessen für die eigene Marke ist, bevor man auf den Zug aufspringt.

 

9. "Sprinten"

 Es ist eventuell eine etwas lustige Übung, die sich aber auf jeden Fall auch für Brainstormings empfiehlt. Man schreibt ein Thema an ein Board im Meetingraum. Dann setzt man ein Zeitlimit (drei bis fünf Minuten oder auch  länger, falls sinnvoll) und alle müssen aufschreiben, was ihnen zu dem Thema einfällt. So entstehen manchmal die besten spontanen Ideen!

 

10. Akzeptanz

Wichtig ist, dass man für eine geschützte Atmosphäre sorgt, in der sich jeder Teilnehmer vertrauensvoll einbringen kann. Abhängig von den Bedürfnissen des eigenen Teams verschiebt man Kritik dann gegebenenfalls auf einen späteren Zeitpunkt. Akzeptiert also zunächst erst einmal alle Ideen, auch wenn sie euch als untauglich erscheinen. Denn einige der besten Ideen entwickeln sich erst, wenn eine Reihe verrückter und grässlicher Einfälle auf dem Tisch liegt, die nämlich erst noch "verfeinert" werden müssen, um tatsächlich zu neuem guten Content zu werden.

 

 

Hoffentlich war unter all diesen Strategien auch für euch eine passende dabei!

Viel Spaß beim nächsten Brainstorming! 

Lea Steger 

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