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Social Media in Zeiten des Coronavirus

Das Coronavirus ist auch ein sehr großes Thema auf allen Social-Media-Kanälen.

Auf Instagram gibt es bereits Hashtags, unter denen zahlreiche Posts diesbezüglich hochgeladen werden, auf Facebook werden ständig neue Beiträge zu diesem Thema geteilt und auch auf Twitter oder anderen sozialen Netzwerken spricht man über nichts anderes mehr.

Welche Reaktionen auf das Coronavirus zeigen sich auf Social Media?

 

Das Coronavirus in den Sozialen Medien

Im Gegensatz zu den Nachrichten im Fernsehen oder im Radio, in denen das Virus zum Thema Nummer Eins geworden ist, die uns aber nur punktuell darüber aufklären, sind die sozialen Medien immer da und immer um uns herum. Ständig werden wir mit neuen Informationen über das Virus und seine Folgen versorgt, die, anders als die Nachrichten, nicht immer der Wahrheit entsprechen.

In den sozialen Netzwerken macht sich also eine Masse an wahren aber auch falschen News über das Virus breit, was dazu führt, dass niemand mehr weiß, was man eigentlich noch glauben soll.

Foto von Unsplash
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Panik & Angst

Das sind die typischsten Reaktionen, die sich, wie das Virus selbst, in den sozialen Medien sehr schnell verbreiten.

Beiträge, die leergeräumte Regale in den Supermärkten zeigen, weil die Menschen Angst haben, in der nächsten Zeit noch einmal aus dem Haus zu gehen, Absagen von großen Veranstaltungen und Events oder Beschwerden über das zu zögerliche Verhalten der Regierung nehmen einen Großteil der im Netz hochgeladenen Posts ein und sind durchaus noch berechtigt.

Allerdings gibt es auch Menschen, die falsche Informationen verbreiten, Verschwörungstheorien aufstellen, es handle sich um ein im Labor gezüchtetes Virus oder aber unnötig Panik auf Social Media machen und somit auch andere Nutzer in Angst und Sorge versetzen.

Diese sogenannten Fake-News haben auch negative Folgen in der Realität und führen zum Beispiel zu übertriebenen Hamsterkäufen, die wiederum dazu führen können, dass Schutzmasken, Desinfektionsmittel oder Medizin für die, die dieses medizinische Material dringend benötigen, fehlt.

Verharmlosungen oder Verschwörungstheorien hingegen können zur Folge haben, dass die Menschen die derzeitige Situation nicht ernst nehmen und somit auf bestimmte Vorsichtsmaßnahmen, wie das gründliche Händewaschen, verzichten und das Virus so nur noch mehr verbreiten.

Des Weiteren nutzen auch Betrüger diese schwierige Zeit aus, um besorgten Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. So bieten Fake-Shops medizinische Materialien, wie Schutzmasken oder Desinfektionsmittel online an, kassieren das Geld von denen, die darauf hereinfallen, aber verschicken die Ware im Anschluss nicht. 

Wie man also unschwer erkennen kann wird Panik von allen Seiten und in einem sehr großem Ausmaß in den sozialen Netzwerken und demzufolge auch in der Realität gemacht, was die Situation eigentlich nur verschlimmert.

Foto von Unsplash
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Kritik an Panik & Angst

Neben den Menschen, die auf Social Media Angst und Panik verbreiten, gibt es auch Kritiker, die sich negativ über die Hamsterkäufe, Schutzmaskenträger und allgemein die verbreitete Hysterie auf Social Media äußern und ihre Wut darüber in ihren Beiträgen auf den sozialen Netzwerken verbreiten.

In den Augen der Kritiker ist dieses ganze Drama unangebracht. Sie unterstellen den Medien, der Regierung und der Wirtschaft, die Situation aus Eigeninteresse schlimmer und gefährlicher darzustellen, als sie eigentlich ist und vergleichen das Virus mit Grippewellen oder Ebola, die auch in den Medien dramatisiert wurden, letztendlich aber doch harmlos geendet sind.

Außerdem kommen viele Kritiker darauf zurück, dass das Coronavirus für gesunde und junge Menschen nicht gefährlich sei und verweisen auf ihrer Meinung nach viel wichtigere Probleme auf dieser Welt, die viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Darunter zum Beispiel Klimawandel, Migration oder Rechtsextremismus.

Viele Kritiker äußern sich dementsprechend genervt über dieses Thema im Internet und verharmlosen die Situation, anstatt einfach gewisse Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten, um sich und andere Menschen zu schützen.

 

Aufklärung

Trotz der ganzen Panikverbreitung, werden zum Glück auch durchaus hilfreiche Inhalte geteilt, die sachliche Informationen über das Thema rund um das Virus geben.

Dabei handelt es sich meistens um Beiträge, die die Menschen darauf hinweisen, wie sie sich schützen können und wie sie sich verhalten sollten oder in welchen Regionen sie sich derzeitig nicht aufhalten sollten beziehungsweise besonders vorsichtig sein sollten - und all das, ohne dabei Panik zu verbreiten.

Diese Art von Beiträgen können also durchaus hilfreich sein, da sie die besorgten Menschen beruhigt und in Ruhe darüber aufklärt, was sie in dieser schwierigen Situation zu beachten haben.


 

Verhalten der Anbieter

Da sich auf den sozialen Plattformen auch sehr viele Falschinformationen befinden und immer weiter verbreitet werden, geben sich die Anbieter, wie zum Beispiel Facebook, Mühe, diese zu löschen, sofern sie von Experten als falsch angezeigt werden.

Auch andere Anbieter neben Facebook, wie Twitter, YouTube oder TikTok versuchen ihren Algorithmus an die derzeitige Situation anzupassen, sodass ihre Nutzer mehr Beiträge mit offiziellen und gesicherten Informationen in ihrem Newsfeed zu sehen bekommen.

Foto von Unsplash
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Das Thema Coronavirus bringt, wie man sieht, verschiedene Ansichten mit sich - von absoluten Gegnern, die sich mehr oder weniger lustig über das Virus machen, bis hin zu extrem beängstigten Menschen, die in den sozialen Netzwerken auf Aufklärung hoffen.

Fakt ist: Vorsicht ist besser als Nachsicht! - Also immer schön Hände waschen.

 

Eure Helen

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 Randy Morales

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