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Social Media - Vorteile und Nachteile im Überblick

 

Soziale Netzwerke haben die Art und Weise unserer Kommunikation grundlegend verändert. Nachrichten lesen, Geld verdienen, Einkaufen - alles ist möglich und das ohne (scheinbar) großen Aufwand. Aber ist das alles? 

 

Wie bei allen Sachen auf unserer schönen Erde gibt es immer ein Für und ein Zuwider. Ich möchte mit euch heute ein paar der Pro’s und Con’s des Social Media Daseins durchgehen, erläutern und bewerten. 

 

Vorteile des Social Media Daseins

 

Es gibt unglaublich viele Vorteile, wenn man an das Thema Social Media Plattformen denkt. Fragt euch doch mal selbst, wie oft und für was ihr eure Accounts verwendet und wie das euer Leben um Längen einfacher macht. Ich selbst stelle das auch immer wieder fest. 

 

Mit Menschen weltweit jederzeit verbunden sein

Eines der wohl größten und bedeutendsten Pro’s ist wohl, dass wir jederzeit mit allen Menschen (die ebenfalls Social Media Plattformen nutzen) global in Kontakt stehen können. Nutze Facebook, um mit Freund*innen in Kontakt zu bleiben, die nach eurem Abschluss in einen ganz anderen Teil des Landes gezogen sind, Skype oder FaceTime, um selbst im Urlaub mit deiner Familie kommunizieren zu können oder Instagram, um aller Welt deine Urlaubs - oder Alltagsfotos zeigen zu können. 

 

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Einfache Kommunikation zu jeder Zeit

Jetzt, da wir ja immer „connected“ (dt.: verbunden) sind wo auch immer wir hingehen, sind wir nicht mehr auf Telefone, Fax oder sogar Telegramme angewiesen. Wir klappen einfach unseren Laptop auf oder entsperren unser Telefon und können direkt loslegen. Twitter, Facebook Messenger und vor allem WhatsApp machen das möglich. 

 

Echt-Zeit Nachrichten und neue Informationen

Die Zeit als wir noch auf die 8 Uhr Nachrichten vor dem Fernseher oder auf die Zeitung am nächsten Morgen gewartet haben, ist vorbei! Wenn wir heute wissen wollen, was in der Welt so los ist und was es Neues gibt, surfen wir im Internet oder informieren uns über unsere Social Media Accounts. Nichts einfacher als das! Wir können sogar aussuchen, was wir von wem hören wollen indem wir bestimmte Seiten abonnieren oder ihnen folgen.

 

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Zahlreiche Möglichkeiten für Geschäftsleute

Unternehmer*innen und andere Geschäftsorganisationen können sich via den Sozialen Medien viel schneller mit ihren Kund*innen verbinden und ihre Produkte über das Internet an eine größere Bandbreite an Menschen verkaufen. Sich über Instagram, LinkedIn oder Facebook zu vermarkten und seine Reichweite zu steigern ist heute sogar eher ein Muss als eine Seltenheit. Viele Geschäftsmodelle basieren sogar ausschließlich auf dem Social-Media-Prinzip und könnten ohne diese Option gar nicht funktionieren.

 

Allgemeine Bespaßung und und Entspannung

Ihr müsst alle zugeben: Manchmal (und für viele wohl meistens) geht es in der Nutzung der Sozialen Medien nur darum sich selbst zu bespaßen, z.B. in Arbeitspausen, bei der Zug - oder Bahnfahrt oder einfach nachmittags zu Hause auf dem Sofa. Da wir alle soziale Wesen sind, ist es meistens ganz angenehm und auch interessant sich Kommentare unter Posts durchzulesen, Like-Verhalten von anderen zu beobachten, Empfehlungen anzunehmen oder sich einfach darüber zu informieren, was andere so in ihrem Leben treiben. 

 

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Die dunkle Seite der Sozialen Medien 

 

Es ist kein großes Geheimnis, dass auch die Social Media Branche mit ihren dunklen Seiten zu kämpfen hat. 

 

Informationsüberschuss und die damit einhergehende Überforderung

Es gibt einfach unglaublich viele Menschen in den sozialen Netzwerken und dementsprechend auch unbeschreiblich viele Tweets, Selfies, geteilte YouTube Videos und das kann schon etwas überfordernd sein.

Wer kennt das nicht? Man hat so viele Facebook-Freund*innen, dass man eigentlich gar keinen Überblick mehr hat und dasselbe gilt auch für die meisten Instagram-Kanäle. Man scrollt nur noch durch, bekommt kurze Blicke auf das, was passiert, hält aber selten mal an, um wirklich etwas wahrzunehmen!

Mein Tipp: Folgt nur den Leuten, deren Content ihr auch ansprechend findet, bzw Leuten, die ihr wirklich persönlich kennt. Ihr könnt auch mit euren Facebook-Freund*innen befreundet sein, ohne dass ihr den Content abonniert.

 

Privatsphäre

Es wird mittlerweile so viel in den Sozialen Netzwerken geteilt und gepostet, dass das Thema „Privatsphäre“ immer größer wird. Zum einen ist es die Frage, ob die Seiten, auf denen du deine Beiträge postest diese dann ihr Eigen nennen können oder ob deine Posts nach jahrelanger Pause plötzlich zu einem Ziel werden, um dich persönlich anzugreifen und dir zu schaden. So viele Leute sind sogar wegen unangebrachten Fotos im Internet in Schwierigkeiten mit ihren Arbeitgeber*innen geraten. Zu viel mit der Öffentlichkeit (und in dem Fall mit der ganzen Welt) zu teilen, kann sämtliche Probleme erzeugen und oft kann das Ganze nicht rückgängig gemacht werden, denn: die sozialen Netzwerke vergessen, im Gegensatz zu uns Menschen, nichts! 

 

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Sozialer Druck, Realitätsverlust und Mobbing im Internet

Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, die es schwer haben neue Kontakte zu knüpfen oder mit Gleichaltrigen zu kommunizieren, kreieren die Sozialen Netzwerke eine Art Fluchtort, eine alternative Realität. Aus den dort konsumierten Inhalten kann dann der Druck entstehen Dinge auf eine bestimmte Art und Weise tun zu müssen oder auf eine bestimmte Art auszusehen, um ein anerkannter und beliebter Teil der Gesellschaft zu werden. Viele verlieren den Bezug zur Realität, spalten sich aus Angst, nicht in diese „perfekte“ dort dargestellte Gesellschaft reinzupassen, noch mehr ab und begeben sich dadurch in einen Teufelskreis aus Stress, Angstzuständen und Depression. 

 

Ablenkung und Prokrastination

Wie oft seht ihr Menschen um euch, die auf ihr Telefon starren? Leute werden so oft von all den Apps, Nachrichten, Neuigkeiten und Bildern abgelenkt, dass das wirklich zu ernsten Problemen führen kann, z.B. Smartphone-Nutzung während der Autofahrt oder Abgelenkt-Sein in wichtigen Gesprächen. Und wir alle kennen es natürlich: ein bekanntes Problem, das unter dem Namen Prokrastination läuft. Wir scrollen lieber stundenlang durch irgendwelche Inhalte, die wir sowieso nicht wirklich aufnehmen als uns an unsere Aufgaben zu setzen und wichtige Termine wahrzunehmen. 

 

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Schlechter Schlaf und Gemütlichkeit-Lebensstil

Da die Sozialen Netzwerke meist über eine Art Computer oder Smartphone genutzt werden, sitzen wir in unserem Alltag viel zu oft auf einer Stelle rum und tendieren dazu uns viel zu wenig zu bewegen. Das blaue Licht der Bildschirme stört außerdem nachhaltig unser Schlafverhalten. Dies kann reduziert werden, indem ihr eure Laptops oder Smartphones in euren Einstellungen auf den „Lesemodus“ umstellt. 

 

 

 

Abschließend lässt sich sagen, dass auch die Sozialen Netzwerke, wie alle Dinge im leben, Vor - und Nachteile haben. Es liegt im Endeffekt an euch und eurer Fähigkeit euch selbst zu reflektieren, um negative Aspekte ausschließen zu können oder wenigstens eine positive Balance zu finden, mit der ihr leben könnt.

 

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche

Anne

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 Randy Morales

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