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Was kann eigentlich Zoom?

Nicht immer können Meetings face-to-face abgehalten werden. Und gerade jetzt in der Corona-Krise suchen viele Unternehmen nach Möglichkeiten, ihre Besprechungen oder auch Workshops und Co. online durchführen zu können. Glücklicherweise gibt es heutzutage zahlreiche Tools für Videokonferenzen und die virtuelle Zusammenarbeit. Eines davon ist Zoom, das über einen großen Funktionsumfang verfügt. Was das Tool genau kann, erfahrt ihr hier in diesem Artikel.

 

Was kann Zoom?

Zoom ist ein Tool zur Online-Kommunikation für Teams und Unternehmen, wobei einem verschiedene Funktionen zur Verfügung stehen:

 

1. HD-Video und HD-Audio

Alle Anrufe erfolgen in HD, da die Ton- und Videoqualität einem echten Meeting möglichst nah kommen soll. Je nach Tarif kann man hier Videokonferenzen mit bis zu 1000 Teilnehmern veranstalten und es  können bis zu 49 Videos gleichzeitig auf dem Bildschirm angezeigt werden. Zoom versucht dabei die Online-Meetings möglichst interaktiv zu gestalten. Man kann Bildschirminhalte direkt mit den anderen Teilnehmern teilen oder auch Inhalte direkt während des Meetings mit eigenen Anmerkungen versehen. 

Je nach gewähltem Tarif kann man sich auch die Aufzeichnungen der Videokonferenz anschauen. Wenn man möchte, erfasst eine künstliche Intelligenz die Transkripte der Gespräche, sodass man diese anschließend noch weiterbearbeiten kann.

 

2. Chatfunktion

Neben den Anrufen ist natürlich auch eine klassische Chat-Funktion in Zoom enthalten und man kann Textnachrichten und Dateien versenden und austauschen. Die Nachrichten werden dabei  bis zu 10 Jahre lang gespeichert. Um dennoch eine Übersichtlichkeit zu gewährleisten, verfügt das Tool über eine Suchfunktion. Die Chat-Funktion steht auch während eines Videoanrufs zur Verfügung, um auch dort direkt Daten auszutauschen.

 

3. Bildschirm freigeben

Um den anderen Meeting-Teilnehmern in Echtzeit etwas zu präsentieren oder zu zeigen, kann man den eigenen Bildschirm für das Meeting freigeben. Dafür klickt man während eines Calls einfach unten auf "Bildschirm freigeben" und wählt anschließend aus, ob man den gesamten Desktop oder nur ein bestimmtes Fenster teilen möchte. Außerdem kann ein Smartphone angeschlossen und auch darauf etwas gezeigt werden oder man kann auf einem Whiteboard etwas aufzeichnen.

 

4. Meeting aufzeichnen

Falls ein Teilnehmer das Meeting verpasst hat oder keine Zeit hat und man die Besprechung zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal anschauen möchte, kann man den Video-Call ganz einfach aufzeichnen. Wenn Meeting und Aufzeichnung beendet sind, speichert Zoom automatisch die dazugehörige mp4-Datei im Downloads-Ordner des Computers.

 

 

 

5. Sicherheit

Die Online-Meetings in Zoom sind Ende-zu-Ende verschlüsselt und jedem Nutzer können diverse Rollen zugewiesen werden. Abhängig von seiner Rolle erhält man als Nutzer dann bestimmte Rechte und Freigaben. So kann man beispielsweise Nutzer in einen Warteraum oder eine Warteschleife schieben, um sie erst später zum Meeting hinzuzufügen. So sind diese Nutzer  zwar online, nehmen aber nicht ohne die eigene Zustimmung am Gruppenanruf teil.  Chat- und Koferenzräume kann man außerdem zusätzlich mit einem Passwort schützen.

 

6. Weitere Funktionen

Zoom bietet neben den Meeting-Tarifen noch einige andere integrierte Funktionen. Man kann mit dem Tool Webinare oder Online-Konferenzräume, sogenannte Zoom Rooms, erstellen. Hier können einzelne Gruppen ungestört an eigenen Themen arbeiten. Zoom bietet dabei sogar ein eigenes Telefonsystem und plattformübergreifende Nachrichtenübermittlung.

Die Bedienung des Tools ist dabei sehr schlicht und übersichtlich gehalten und erklärt sich eigentlich von selbst, um schnell und einfach Online-Meetings zu ermöglichen.

 

Was kostet Zoom?

Die Basis-Version von Zoom ist kostenlos verfügbar und ist eigentlich eine Art unbeschränkte Testversion. Man kann in dieser Version Anrufe mit bis zu 100 Teilnehmern durchführen, aber die Gruppenbesprechungen sind auf 40 Minuten beschränkt. Für kleine Teams eignet sich wohl die Pro-Version für 13,99€ im Monat am besten, in der die Gruppenanrufe auf 24 Stunden beschränkt sind. Ganz ohne Einschränkungen werden Meetings im Business- oder Enterprise-Tarif abgehalten. Diese kosten allerdings 18,99€ im Monat und sind dann eher für größere Unternehmen gedacht.

Die Kosten fallen monatlich an und die Gebühr muss pro Moderator gezahlt werden (nicht pro Person). Der Moderator ist die Person, die die Meetings erstellen kann. Bei kleinen Unternehmen, in denen nur eine einzelne Person Meetings plant, benötigt msn also auch nur einen einzelnen Zugang. Größere Unternehmen mit verschiedenen Meeting-Planern brauchen dann jedoch für jeden dieser Moderatoren einen eigenen Zugang.

 

Vielleicht ist Zoom ja auch für euch eine gute Option in diesen schwierigen Zeiten. 

Bleibt gesund!

Lea Steger 

 

(Foto: https://zoom.us)

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