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Der richtige Content für Deine Website

Eine Studie des Analytics-Dienstleisters Chartbeat hat herausgefunden, dass knapp über die Hälfte aller Nutzer nur maximal 15 Sekunden auf einer Website verweilen.

Um diesem Trend entgegen zu wirken, ist gutes und webgerechtes Schreiben das A & O. Ist dein Content ansprechend und auf die Webnutzer optimiert,  steigt dein Ranking bei den Suchergebnissen und du bekommst so mehr Aufmerksamkeit der Leser. Deshalb wollen wir in diesem Artikel einige Tipps & Tricks zusammenfassen, die deinen Website-Content optimieren können.

Einige unserer Tipps sind natürlich nicht nur für die digitale Welt relevant, sondern können auch als allgemeine Schreibtipps dienen, die man auf jede Art Text anwenden sollte.

 

 

1. Das eigene Publikum kennen

Klingt logisch oder? Du solltest dir vor dem Schreiben natürlich immer im klaren darüber sein, mit wem du es bei deinem Publikum zu tun hast. Falls du dir unsicher bist, können folgende Fragen helfen: Wer ist meine Hauptzielgruppe? Habe ich eventuell auch so etwas wie eine erweiterte Zielgruppe, die meine Hauptzielgruppe beeinflussen könnte? Wie finden diese Gruppen meine Website? (z.B. über geteilte Social-Media-Posts, Verlinkungen von anderen Seiten, Links in E-Mails oder Suchmaschinen)

Da dein Content für all deine Zielgruppen nützlich und verständlich sein sollte, musst du dir außerdem diese Fragen beantworten: Welche Fragen könnten diese Gruppen zu einem bestimmten Thema haben? Wo sind sie am häufigsten online unterwegs? Welche Informationen benötigen sie?

Dein Text kann auch noch so gut geschrieben und noch so informativ sein, aber ohne für Suchmaschinen optimiert zu sein, wird ihn niemand finden. Mach dir also auch Gedanken darüber, welche Suchbegriffe deine Zielgruppen bei Google eintippen würden und verwende diese Begriffe unbedingt in Haupt- und Unterüberschriften.

 

 2. Die umgekehrte Pyramide

Innerhalb von Sekunden wird entschieden, ob die Seite auf der man sich gerade befindet die Informationen bietet, die man sucht. Der Content sollte darum wie eine Art Trichter oder umgekehrte Pyramide aufgebaut sein: essenzielle Informationen stehen oben, danach kommen weiterführende Informationen und am Schluss die eher nebensächlichen Dinge.

Bei einer Seite für ein Konzert würden so die wichtigsten Details wie Sänger/Band, Datum und Ort ganz oben stehen. Danach folgen weiterführende Infos zum Kartenverkauf, Vorbands, etc. folgen. Die weniger wichtigen Angaben wie der Organisator, Geschichte der Band und andere Zusatzinfos findet man dann erst ganz unten auf der Seite.

 

 

3. Kurze, einfache Sätze und aktive Formulierungen

Je einfacher und verständlicher dein  Content gestaltet ist, desto mehr Leser erreichst du.

Verwende also hauptsächlich Substantive und Verben und gebrauche Adverbien und Adjektive nur sparsam. Du bist dir unsicher auf welchem Niveau du schreibst? Da können verschiedene Lesbarkeitsmodelle helfen. Die meisten bekannten Modelle bewerten die Wort- und Satzlängen in einem Text und errechnen daraus dann einen Index oder ein entsprechendes Bildungsniveau. Tools wie  Flesch-Index oder Leichtlesbar können helfen die Lesbarkeit von Texten zu scannen und zu bewerten.

Anstelle von passiven Verbformen, sollte man lieber auf aktive Formulierungen zurückgreifen und das Subjekt des Satzes nennen. 

Eine aktive Sprache sorgt für prägnante und lesefreundliche Sätze und wirkt viel direkter. Eine direkte Ansprache holt die Leser viel besser ab.

 

4. Visualisierung

Beschränke deine Texte nicht auf allgemeine Aussagen. Anschauliche Beispiele aus dem echten Leben helfen den Lesern, Inhalte besser zu verstehen und zu visualisieren. Eine sehr anschauliche Beschreibung macht das Produkt/Thema um das es geht wesentlich greifbarer, als eine oberflächliche Behauptung es jemals könnte.

Zudem verbessern diese ausführlichen Produktinfos die SEO deine Website und versorgen deine Kunden mit allen wichtigen Informationen, die für eine Kaufentscheidung nötig sind.

 

5. Keine Fachsprache

Dein Content soll für eine große Gruppe Menschen verständlich sein, nicht nur für Experten. Schreibe also Abkürzungen bei der ersten Verwendung aus, vermeide Insider-Vokabular und erkläre Fachbegriffe und andere komplizierte Wörter. Setze zudem Hyperlinks zu anderen Artikeln, die deine Leser ausführlicher zu bestimmten Themen informieren. Eine verständliche Sprache lässt dich offen und zugänglich erscheinen - also genau der Eindruck, den man zukünftigen Kunden vermitteln will.

 

 

6. Variationen bei der Wortwahl

Um Abwechslung bei deine Wortwahl zu erreichen, sind Wortwolken oder Word Clouds eine gute Methode.

Dafür kopiert man einfach den eigenen Text in ein kostenloses Tool wie Wortwolken.com und erstellt eine eigene Wortwolke. Je häufiger man ein Wort benutzt, desto größer erscheint es in der Wolke aussehen. So findest du schnell heraus welche Worte du zu oft benutzt und kannst nach Synonymen dafür suchen.

Halte aber auch nach deinen Keywords Ausschau. Diese sollten mehrmals im Text auftauchen und so auch leicht in der Wortwolke zu finden sein. Schlüsselbegriffe sollten nämlich auf der gesamten Website gleich sein um die Besucher nicht unnötig zu verwirren.

Erstelle am besten eine Liste mit Begriffen, die deine Firma beschreibt. Gruppiere Wörter, die dasselbe bedeuten und entscheide dich dabei für einen Favoriten, der dann überall auf der Website verwendet wird. 

 

7. Überflieger

In eurem Text sollten die wichtigsten Informationen nicht nur ganz am Anfang stehen, sondern er sollte auch leicht zu überfliegen sein. Der Großteil der Leser im Internet ließt nur kurz über eine Seite, um die gesuchte Information zu finden. Ist dies nicht auf Anhieb der Fall, verlassen sie deine Website wieder.

Folgende Dinge helfen dabei:

  • Stichpunkte oder nummerierte Listen anstelle von langen wortreichen Absätzen
  • Verteilung der Inhalte auf mehrere Unterseiten anstatt auf einer Seite
  • “White Space” zwischen Absätzen, Bildern und anderen Bestandteilen deiner Seite
  • Abschnitte mit aussagekräftigen Unterüberschriften (hilft sowohl Lesern beim Verständnis, als auch Suchmaschinen, euren Content zu finden)

 

8. Multimedia-Nutzung

Ein Bild (oder auch Infografik, Video, ...) – sagen tatsächlich oft mehr als tausend Worte. Menschen verarbeiten visuelle Inhalte 60.000 Mal schneller als Text. Durch die passende Visualisierung werden komplizierte Inhalte also besser erklärt.  Mit Angeboten wie Canva oder Piktochart kann man Grafiken auch ganz einfach selbst erstellen. Bilder lockern den Text auf und machen ihn leichter zu lesen.

 

9. Interne Links

Du kannst deine Leser kinderleicht von einer Seite auf eine andere schicken. Zu anderen Unterseiten verlinkte Wörter und Satzteile helfen den Lesern, noch interessantere Inhalte auf eurer Website zu finden. So beschäftigen sich deine Leser also noch weiter mit deinen Inhalten und bleiben länger auf deiner Seite.

Diese internen Links helfen auch bei deiner SEO. Sie sollten allerdings auch immer tatsächlich relevant und nützlich für den Leser sein. Beschränke die Menge an Hyperlinks auf jeder Seite also auf ein “vernünftiges Maß”.

 

 

Ich hoffe die Tipps und Tricks können Dir dabei helfen, den Content auf Deiner Seite zu verbessern und so mehr Leser anzulocken!

Viel Spaß beim Anprobieren!

 

Lea Steger

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