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YouTube Equipment für Anfänger

 

Ich habe in meinen letzten Blogeinträgen oft über YouTube geschrieben, was zum einen daran liegt, dass es ein super interessantes und inspirierendes Thema ist, ich aber, zum anderen, selbst überlege mir einen YouTube Channel aufzubauen. 

Es gibt einfach so unglaublich viel zu lernen und zu beachten, wenn es darum geht wirklich loszulegen - oder zumindest denke ich das. Vielleicht habe ich allerdings auch nur Angst zu starten, wie so oft und mache mir viel zu viele Gedanken.

Um mit YouTube zu starten, ist es nicht nur wichtig über den Algorithmus Bescheid zu wissen, ein Logo zu haben und mit Keywords und Thumbnails arbeiten zu können (auch wenn das wohl DAS Wichtigste ist). Nein. Es ist auch wichtig, Equipment zu haben - offensichtlich. 

Ich möchte mich heute mit euch mal an das Thema Einsteiger-Equipment wagen. Wagen deshalb, weil ich ein absolutes Technik-Nichtskönner-Menschlein bin, aber ich habe mich in den letzten Wochen ganz viel belesen und vielleicht springt ja was für euch bei rum. 

 

1) Die Kamera 

Ohne Kamera - keine Videos. So einfach ist das. Was aber absolut gar nicht einfach ist, ist die richtige Kamera zu finden,  vor allem, wenn man so gut wie gar kein Budget am Anfang hat (wie ich).

Die erste große Entscheidung muss schon getroffen werden, bevor ihr überhaupt nach Modellen schaut: Wollt ihr eine Spiegelreflexkamera? Eine Systemkamera oder Digitalkamera?

Ich habe mir jetzt vor einigen Tagen gebraucht die Sony Alpha 6000 gekauft für 300€. Das Modell ist relativ alt, für eine Systemkamera in der niedrigen Preisklasse ist sie aber nach wie vor super aufgestellt. Eine Systemkamera habe ich deshalb gewählt, weil ich vorhabe viel zu reisen und das mit Rucksack. Da Systemkameras im Vergleich zu Spiegelreflexkameras viel leichter sind und handlicher, fiel mir die Entscheidung an der Stelle relativ einfach. Sie verbrauchen allerdings mehr Strom,  das wird sich noch zeigen, wie ich outdoor-mäßig damit umgehen  werde (wahrscheinlich mit Solar-Panel und mehreren Akkus).

Viele Anfänger kaufen sich am Anfang Canon Spiegelreflexkameras (z.B. die Canon EOS 200D mit drehbarem Display).

Canon Kameras haben sehr gute Rezensionen, da sie einfach zu bedienen sind, es viele Objektive zur Auswahl gibt und viele haben ein dreh - oder schwenkbares Display, welches sich besonders für YouTube-Vlogs o.ä. hervorragend eignet. Sie sind aber auch recht sperrig (meiner. Meinung nach).

Schaut euch am Besten selbst mal an, was es so auf dem Markt gibt und was zu euch passen könnte. Es kommt ja auch immer ganz darauf an, was ihr mit der Kamera machen wollt. Vergesst aber auch nicht: Selbst die besten Kameras machen nur halb so guten Content, wenn ihr nicht die richtiges Skills habt. Kauft euch also lieber erstmal ein Einsteiger-Modell und probiert euch aus und lernt dazu.

Was ich nicht empfehlen kann sind super günstige 50€ Digitalkameras. Mit Bildbearbeitung und für kurze Vlogs mag das vielleicht gehen, der YouTube Algorithmus würde euch allerdings mehr danken, wenn die Bildqualität etwas gehobener ist. 

 

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2) Objektiv

Was fast genauso wichtig wie eine gute Kamera ist, ist das jeweilige Objektiv mit dem ihr die Bildqualität nochmal um einiges verbessern könnt. 

Hier setzen viele YouTuber auf Weitwinkel-Objektive (z.B. 35mm, 18mm), die es den Zuschauern ermöglichen neben dem YouTuber auch noch die ganze Umwelt besser wahrzunehmen und sich besser „reindenken“ zu können, als wären sie halt selbst mit dabei. 

Was auch noch ein wichtiger Faktor sein könnte: Achtet auf die Blendenwerte. Je niedriger der Blendenwert, desto hellere Bilder kann die Kamera auch bei schlechteren Bedingungen machen (z.B. f1,8, f2,6).

 

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3) Mikrofon

Der Ton macht die Musik. So ist es auch bei YouTube. Alle Tipps und Videos und was weiß ich, was ich nicht alles gesehen hab, seitdem ich mich damit beschäftige,  besagen, dass der Ton das absolut wichtigste ist,  wenn ihr YouTube Videos macht.

So, nun gibt es verschiedene Möglichkeiten: Entweder ihr kauft euch ein Mikro (z.B. von. Rhode - meine Wahl) und steckt das auf die Kamera auf, wenn ihr einen Anschluss für Mikros da dran habt. Dann habt ihr - logischerweise - Bild und Ton direkt in einem.

Ihr könnt aber auch den Ton extra mit einem Handrecorder oder einem Standmikrofon aufnehmen und dann über eure Videos legen. Das ist schon sehr viel professioneller, bei Vlogs aber eher ungünstig.  

Tipp: Gebt lieber bisschen mehr Geld für ein Mikro aus als für fancy Stative oder sonstwas!

 

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4) Laptop, Software und sonstige Gegenstände

Ihr müsst nicht zwangsläufig ein 2000€ Laptop haben, um ein besserer YouTuber zu sein. Quatsch. Ihr braucht auch kein MacBook. Es stimmt zwar, dass viele Künstler mit Macs arbeiten, aber das heißt nicht, dass das mit Windows oder Linux nicht genauso geht. 

Ich z.B. habe einen relativ alten Windows 10 - Laptop und habe jetzt angefangen Musik zu schneiden und ich habe bis jetzt noch keine Probleme bekommen. 

Wenn ihr irgendwann mal wahnsinnig fancy sein solltet, dann könnt ihr euch bestimmt ein Macbook zulegen, aber für’s Erste: Nutzt das, was ihr habt.

Der einzig wirklich geniale Vorteil an Macs ist: Sie sind unglaublich leicht und handlich. Das wird mir auf meiner Reise fehlen.

 

Es gibt verschiedene Software, um Filme zu schneiden. Bis jetzt habe ich irgendwie nur mitbekommen, dass wirklich alle Adobe Premiere Pro benutzen, was ich mir aber wirklich (noch) nicht leisten kann. Dazu werde ich auf jeden Fall nochmal einen Artikel schreiben, wenn ich schlauer draus geworden bin. 

 

Stativ? Ich stehe selbst noch vor der Entscheidung. Wenn man alleine ist und viel Landschafts - und Abenteuerzeugs filmt, kann das wohl eine Goldmine sein.  Andererseits ist es für mich auch wieder mehr zu tragen, wenn es wanden heißt.

Viele Youtuber nutzen zum Vloggen die Gorilla-Tripods. Die sind einfach aufzubauen, relativ leicht einzustellen und gewichtsmäßig auch sehr leicht. Mir erscheinen die Füße immer relativ kurz, aber das scheint außer mir nie jemanden zu stören. 

 

Zu guter letzt: Wo kriegen die Leute ihre Musik her? Es ist ähnlich wie mit den kostenlosen Bildern, die wir hier z.B. für unseren Blog verwenden.

Es gibt Websites, von welchen man die Musik kostenlos nutzen kann.  Andere Websites (z.B.  Artlist!) fordern einen monatlichen Beitrag. Dafür gibt es aber auch wesentlich mehr individuelle Musik und man kann auch mit den Künstler*innen in Kontakt treten. 

 

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So, das war einiges an Input. Ich hoffe, dass ich euch wenigstens ein paar Fragen beantworten konnte und dass ihr genau wie ich, euch langsam bereit macht mit YouTube zu starten.

 

Habt eine wundervolle Woche und viel Erfolg, bei euren Aufgaben

Anne

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 Randy Morales

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